Mit Bildern wie diesem schockierte vor kurzem die Tierschutz-Organisation Peta die Verbraucher. Aktivisten hatten sich in einen Hähnchenmast-Stall eingeschleust, um auf die ihrer Meinung nach unmöglichen Bedingungen aufmerksam zu machen. Auch der geplante Stall in Solschen ist umstritten. Auf der Informationsveranstaltung sollen Gegner und Befürworter zu Wort kommen.
Ilsede-Groß Bülten. Organisator Peter Clever aus Wolfenbüttel hat Gegner und Befürworter der Mastställe eingeladen; und auch das Publikum kann kräftig mitdiskutieren.
„Ich arbeite selbst in der Landwirtschaft und möchte für mehr Information sorgen“, erläutert Clever. Eine Stunde vor der Veranstaltung treffen sich Mitglieder von Bürgerinitiativen gegen die geplanten Anlagen zu einer Demonstration. Treffpunkt ist die Ecke Gerhard-Lukas-Straße/ Solschener Straße. Mehr als 200 Besucher haben sich bereits jetzt zur Diskussionsrunde angesagt.
Auf dem Podium werden erwartet:
Christian Meyer, Sprecher für Naturschutz, Landwirtschaft, Tierschutz im Landtag von Bündnis 90/Die Grünen.
Dr. Christian Sürie vom Lehr- und Forschungsgut der Tiermedizinischen Hochschule Hannover, der die Mastanlagen verteidigt.
Eckehard Niemann von der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft, der die Landwirte vor dem Bau der Anlagen warnt.
Henning Pieper von der Landwirtschaftskammer, der die Landwirte beim Umstieg auf Hähnchenmast berät.
Frank Limpinsel, Landwirt des Adolphshofs bei Hämelerwald.
Peter Butz, Sprecher einer Bürgerinitiative gegen Mastanlagen.
Landwirt Wilfried Stecher, der in Jerstedt bei Goslar einen Bauernhof betreibt.
mu
Kommentare
Hauptsache billig... Dummer Mensch – 26.02.10
@Ronnie Coleman"Hauptsache es schmeckt und macht dicke Arme!!!"
Hauptsache Magen voll, hauptsache billig, leider nix im Kopf...
Man weiss es sonst aus allen anderen bereichen des Lebens: Billig ist nicht immer gut!!! Und das was Wir essen macht uns bestimmt nicht gesünder. Dicke Arme, dann muß man für dich ab Heute auch noch Hänchen und Schweine und und und mit Anabolika als Zusatz füttern. Man, da zahlt sich so ein Billigfleisch dann richtig aus, wenn Bodybuilding inklusive ist.
Dann hau mal mechtig rein... Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Herkunft des Fleisches Ronnie Coleman – 12.02.10
Mir ist der Leidensweg der Tiere übrigens vollends bewusst, hab da kein schlechtes Gewissen, Hauptsache schmeckt und macht dicke Arme! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHähnchen Ronnie Coleman – 12.02.10
Wenn die Tiere nicht sterben wollen, warum hat die Evolution dann zu geführt, dass die Hühner trotz natürlicher Selektion ihre Flugeigenschaft verloren haben? Damit könnten sie vor den Menschen ohne Probleme fliehen und überleben, selber Schuld Mutter Natur! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenAlles kalkuliert Kerry – 10.02.10
@SolscherWarum schlagen viele Antibiotika in der Humanmedizin nicht mehr an????
Fleisch aus Polen, Belgien, Holland, etc.... Wir sollten an unsere eigene Wirtschaft denken und diese unterstützen, d. h. Produkte – egal welche - aus unserem eigenen Land kaufen.
Verhindern: Die vielen Stallungen, die nicht in unserer Region aufgebaut werden, entstehen irgendwo anders. Soll doch wo anders der Öko-Crash stattfinden, wo anders der Pleitegeier im Stall sitzen. Zur Erinnerung: Drei Viertel der Hühnermäster sind zur Selbstaufopferung, bzw. Insolvenz kalkuliert, sowie die Sterberate der Hühner während der Mastzeit.
Sollen doch die Großbarone vor ihrer eigenen Haustür bauen und soll ihnen ein Tinnitus mit Hühnergegacker wachsen. Selbst WIR hier in der Region Celle, Peine, Braunschweig, Salzgitter sind kalkuliert – weil WIR noch nicht gelernt haben, nämlich an Erfahrung und an Empfindlichkeit. Unsere Unbedarftheit wird ausgenutzt.
Leute z.B. aus dem Emsland haben schon lange die Nase voll. Darum strecken sich jetzt geldgierige Hände in unser Land.
Übrigens: In meinem gestrigen Kommentar (falls nicht gelesen) habe ich einen echten Lob abgegeben, ich bin ja nicht grundsätzlich dagegen.
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Erkältung Solscher – 10.02.10
Naja mit dem Antibiotika hat ja auch was gutes, wenn man im Herbst genug davon isst, dann bekommt man wenigstens keine erkältung!!aber naja ihr wollt die Ställe hier verhindern, was in dem Fleisch aus Polen ist, was wir sonst in der Kühltruhe fnden, will ich gar nicht wissen..
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Hähnchenmast Kerry – 10.02.10
@Ronnie ColemanMenschen sterben auch, aber nicht unter solch grausamen Umständen, weil sie es für sich zu verhindern wissen. Aber bei wehrlosem Kleinvieh ist manchen Leuten die Quälerei egal.
"Irgendwo muss das Fleisch ja her kommen"
Welch entsetzliche Arroganz !
Das ist diese Sorte Mensch, die gedankenlos in der Tiefkühltruhe beim Supermarkt kramt und von der Herkunft, bzw. dem Leidensweg dieser Kreaturen keine Ahnung hat oder nicht haben will.
Guten Appetit bei Wings und Nuggets aus Turbofutter-Hormon-Antibiotika-Gensoja-Billigfleisch.
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fleisch Ronnie Coleman – 09.02.10
irgendwo muss das fleisch ja herkommen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenPlatz zum Flattern, Scharren und Laufen Kerry – 09.02.10
Ein dickes Lob an Bioland-Bauern Hendrik Stolze aus Schwüblingsen, der zeigt, dass es auch OHNE Tierquälerei geht. Die BraunschweigerZ berichtete am Sa., den 06.02..Da geht die Sonne auf, wenn man den Artikel über berechtigtes ‚Stolzes’ Federvieh liest.
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Keine Meinungsfreiheit? Ronnie Coleman – 09.02.10
Warum darf man hier als Bürger des Landkreises nicht mal seine Meinung äußern? Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenHähnchenmast Ronnie Coleman – 09.02.10
Na hoffentlich wird den ganzen Pseudo-Peta-Aktivisten hier im Landkreis endlich mal klar, dass die Tiere so oder so sterben, ob nun im Käfig oder am in der Schlachtanlage.Esst ruhig weiter euren Salat, früher oder später gönnt ihr euch eh wieder n saftiges Hühnchen! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar melden
Tod Peiner Ländlicher – 09.02.10
Ich glaube die Mortalitätsrate liegt bei ziemlich genau 100 %! Auf diesen Kommentar antworten Kommentar meldenBravo Kerry – 09.02.10
Na endlich!!!!Das ist das richtige Foto zu dieser Massaker-Mast.
Die Mortalitätsrate wird mit 3% zugegeben. Tatsächlich sich es ca. 5% und mehr. Das heisst 2000 Tiere verenden qualvoll bei innerhalb eines Mastduchlaufes, bei einer Bestallung von 40000. ...mal 7, gleich 14.000 tote Hühner pro Jahr/Stall.
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