Ein Krippenspiel mit echten Tieren führten die Vorkonfirmanden auf.
Klein Ilsede. Der Scheunengottesdienst erweist sich als absoluter Renner. An diesem Heiligen Abend drängten sich mehr als 500 große und kleine Besucher auf Bänken und Strohballen. Statt Orgelklängen begleitete Uwe Krökel am Akkordeon den Gottesdienst.
Die Vorkonfirmanden hatten die Ehre, die Geschichte der ersten Weihnacht im Stall von Bethlehem nachzuspielen. Gemeinsam mit Pastor Dr. Jeska und den Teamern hatten sie das Stück „Der Wirt von Bethlehem“ eingeübt. Darin wurde der Wirt (Laura Hillgeist) immer genervter von den zahlreichen Besuchern, die mitten in der Nacht an die Tür pochten und zum Stall wollten. Doch letztendlich siegte auch beim Wirt die Neugier, was denn da nun in seinem Stall los ist und er wird vom Wunder der ersten Weihnacht genauso erfasst wie alle anderen.
Auch die Tiere spielten wieder eine wichtige Rolle. Pony Billy trug die hoch schwangere Maria vorsichtig zum Stall und Hirtenhund Ilse tat seine Freude über die Geburt des Jesuskindes lautstark kund.
„Wo könnte man die Geschichte besser erleben, als in einem echten Stall“, bekräftigte Pastor Dr. Jeska und dankte allen Mitwirkenden und Helfern, allen voran der Familie Ebeling, die im Vorfeld die Scheune leer geräumt hat.
Die Besucher des Gottesdienstes waren begeistert, und die Resonanz gab dem Konzept, außerhalb der Kirche zu feiern, recht. Die Leistung der Darsteller belohnten die Zuschauer mit reichlich Applaus, bevor sie sich wunderbar weihnachtlich gestimmt auf den Weg zum heimischen Tannenbaum machten.
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