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Ilsede

Edemisser bringen Heine nach Ilsede

Heinrich Heine in Ilsede:  Die Kultur AG des Heimat- und Archivvereins Edemissen kommt wieder nach Ilsede, diesmal mit der Präsentation des Dichters Heinrich Heine.
Das Team um Gerhard Gieseking (2.v. l.) präsentiert Heinrich Heine im Groß Bültener Hof.

Das Team um Gerhard Gieseking (2.v. l.) präsentiert Heinrich Heine im Groß Bültener Hof.

© A

Ilsede. Das Team um Gerhard Gieseking wird den umstrittenen Dichter und ewigen Provokateur vorstellen. Es werden Gedichte, Prosatexte und Auszüge aus seiner Biographie vorgetragen. Der Kulturverein Ilsede lädt zu dieser besonderen Veranstaltung mit Mittagsbüfett (im Eintrittspreis enthalten) herzlich ein.

Die literarischen Veranstaltungen mit den Gästen aus Edemissen sind schon fast Tradition. Seit 2006 haben sie bereits sechs norddeutsche Dichter vorgestellt, etwa Wilhelm Busch, Hermann Löns und Theodor Fontane. „Mit ihren Rezitationen, szenischen Lesungen und passenden Bildern geben sie immer einen lebendigen Eindruck vom Leben und Wirken des jeweiligen Dichters“, sagt der Vorsitzende des Ilseder Kulturvereins Manfred Unruh. „Wir sind sicher, dass auch diesmal die Präsentation des Dichters Heinrich Heine großes Interesse finden wird.“

Christian Johann Heinrich Heine – geboren am 13. Dezember 1797 als Harry Heine in Düsseldorf, gestorben am 17. Februar 1856 in Paris – war einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts.  Heine gilt als „letzter Dichter der Romantik“ und zugleich als deren Überwinder.  Nach Meinung von Germanisten machte er die Alltagssprache lyrikfähig, erhob das Feuilleton und den Reisebericht zur Kunstform und verlieh der deutschen Literatur eine zuvor nicht gekannte elegante Leichtigkeit.

Die Werke kaum eines anderen Dichters deutscher Sprache wurden bis heute so häufig übersetzt und vertont. Als kritischer, politisch engagierter Journalist, Essayist, Satiriker und Polemiker war Heine ebenso bewundert wie gefürchtet. Wegen seiner jüdischen Herkunft und seiner politischen Einstellung wurde er immer wieder angefeindet. Diese Außenseiterrolle prägte sein Leben, sein Werk und dessen wechselvolle Rezeptionsgeschichte.

  •  Die Präsentation beginnt am Sonntag, 22. Januar, 11 Uhr, im Groß Bültener Hof. Der Einritt kostet 12 Euro, für Nichtmitglieder 14 Euro. Wegen der Bereitstellung des Mittagsbüfetts bitte anmelden unter 05172/ 9492480.

sip


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