Ilsede-Groß Bülten. „Nach der Blutprobe bat der Mann darum, sein Mofa nach Hause schieben zu dürfen. Das konnten wir ihm nicht verwehren“, sagt Polizei-Sprecher Stefan Rinke. Obwohl die Polizisten den Mann eindringlich darauf hingewiesen hatten, dass er nicht fahren dürfe, kletterte er doch wieder auf seine Mofa. In Groß Bülten stoppten ihn die Beamten dann endgültig. Auf eine Blutprobe verzichteten sie. Dafür nahmen die Polizisten dem Lahstedter die Schlüssel für sein Mofa ab, das er diesmal stehen lassen musste.
Knapp eine Stunde zuvor war der Lahstedter der Polizei auf der Kreisstraße 72 ins Netz gegangen. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie den Atemalkohol getestet hatten. Denn eigentlich hatte sich der 49-Jährige weitgehend „normal“ verhalten. Den Polizisten war allerdings die penetrante Alkoholfahne in die Nase gestiegen.
Nach eigenen Angaben ist der Lahstedter unterwegs gewesen, um seinen Führerschein abzugeben. Wegen der Trunkenheitsfahrt in zwei Fällen dürfte sich die Wartezeit auf den Lappen nun deutlich erhöhen.
pif
Kommentare
Trunkenheitsfahrt Schwester von Bleifüßchen – 04.03.10
Oje, der Arme! Da ist er weg der Schein. Aber "Dumm gelaufen" würde man in solchen Kreisen wohl eher sagen.Taxe wäre billiger gekommen.