Die Eisschnellläufer und die Alpiner beim Wurf.
Hohenhameln. Eingeteilt in zehn Gruppen starteten die Snowboarder, Rennrodler, Skispringer, Biathleten, Bobfahrer, Langläufer, Eistänzer, Curler, Eisschnellläufer und Ski-Alpiner in die Feldmark Richtung Clauen. Unbeeindruckt von den heftigen Böen starteten die Teams erste Wurfversuche und ließen die schweren Kugeln rollen – ab und an auch in die Gräben neben den Feldwegen.
„Das macht richtig Spaß. Die Stimmung ist toll und die Organisation auch“, freute sich Stadtwerke-Chef Ralf Schürmann. Dem konnte Hans-Heinrich Brandes, Geschäftsführer der gleichnamigen Baustoffhandlung, nur zustimmen: „Ich bin zum ersten Mal dabei und ganz begeistert. Nur das Wetter könnte ein bisschen besser sein.“
Die sorgenvollen Blicke Richtung Himmel waren tatsächlich berechtigt. War dieser zum Start noch frühlingshaft blau, türmten sich bald Unheil drohende Wolken. Und tatsächlich, kurz vor der Zwischenstation in Clauen setzten heftige Schnee- und Graupelschauer ein.
Heißer Kaffee und leckerer Kuchen sorgten aber schnell wieder für gute Laune bei den Teilnehmern. Dabei machten erste stolze Meldungen über den weitesten Wurf die Runde. „185 Meter – das hat Friedhelm Holey wirklich gemessen“, freute sich PAZ-Anzeigenleiter Carsten Winkler, dem der Wurf geglückt war. Sturmfest und erdverwachsen, wie es sich für echte Niedersachsen gehört, zeigten sich die Gruppen auch auf dem letzten Teilstück Richtung Hohenhameln. „Auf, auf, ihr müden Hunde“, trieb Hans-Georg Gnoyke seine Eistänzer an. Keiner ließ sich vom dichten Schneetreiben die Stimmung vermiesen. Alle kamen zwar durchgefroren, aber bester Laune im Gasthaus Busse an, um sich bei Grünkohl und Bregenwurst zu stärken.
Die drei Gewinnergruppen – die Curler, die Langläufer und die Ski-Alpiner – ehrte Jörg Schmidt, Chefredakteur der Peiner Allgemeinen, mit Medaillen, die denen der olympischen Spiele nachempfunden waren. Alle Teilnehmer erhielten Plaketten als Andenken.
Dr. Nicole Laskowski
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