Beliebt: Die Mehrumer Äpfel eignen sich sehr gut zur winterlichen Einkellerung oder Vermostung.
Mehrum. Die Versteigerungsaktion ist eine alte Tradition. „Der Preis für die Früchte der Bäume hat aber mehr eine symbolische Bedeutung“, erklärt Ortsbürgermeister Jens Böker. Großen Wert legt der ausrichtende Ortsrat darauf, dass das Obst später auch wirklich von den Bäumen kommt und nicht achtlos auf den Straßen oder im hohen Gras liegen bleibt.
Mehr als 100 Bäume stehen an der Triftstraße – sie wurden allesamt versteigert. Einige Bäume fanden jedoch keine Interessenten, da sich eine nicht so gute Ernte abzeichnete und kaum Äpfel oder zu kleine an den Bäumen hangen. Übrigens: Die Bäume an der Triftstraße dürfen nur von den Ersteigerern abgeernet werden.
Die Ersteigerer dürfen sich jetzt an die mühevolle Erntearbeit begeben. Die Versteigerung nahm Ortsbürgermeister Böker selber vor – unterstützt durch Andreas Brinkmann, der alles genau aufschrieb. Das Interesse war groß. Diesmal nahme sogar Hannoveraner, Peiner und Hämelerwalder an der Mehrumer Versteigerung teil.
Die Mehrumer Äpfel eignen sich sehr gut zur winterlichen Einkellerung oder Vermostung, aber auch einfach nur zum Genießen – so auch während der Versteigerung beim Probieren. Insgesamt kamen 160 Euro zusammen, die für die Einweihung des Kindergarten und zum Umwelttag im Frühjahr genutzt werden.
ale