„Hähnchenmast ist Knast“ steht auf diesem Banner. Umweltschützer aus Hohenhameln haben Bedenken, dass die Erschließungsstraße zum geplanten Maststall in Mehrum nicht für den Lastwagen-Verkehr ausgelegt ist.
Hohenhameln-Mehrum. Daraus leitet die Initiative ab, dass die Anlage nicht genehmigungsfähig ist. Denn die Hannoversche Heerstraße sei nicht asphaltiert, sondern nur mit einer „wassergebundenen Decke“ versehen. Zudem sei die Straße an einigen Stellen nicht mehr als 3,80 Meter breit. Die Autoren des Briefes gehen aber davon aus, dass die Strecke mindestens sechs Meter breit sein müsste. Denn auch der Begegnungsverkehr sei zu berücksichtigen.
Befestigte Seitenstreifen an der Trasse gebe es nicht. Stattdessen sei auf der Südseite der Strecke ein Graben, der derzeit randvoll mit Wasser sei. Gleichzeitig sei ein anderer Teil des Seitenstreifens als Ausgleichsfläche für die Windkraftanlagen belegt, die Hannoversche Heerstraße könnte auch an dieser Stelle nicht verbreitert werden.
Landkreis-Sprecher Henrik Kühn bestätigte gestern den Eingang des Schreibens und sagt: „Wir werden die Behauptungen überprüfen, was wir möglicherweise mit der Gemeinde Hohenhameln machen müssen.“ Zudem soll der Fachdienst Straßenverkehr eingeschaltet werden.
pif