Ansichten aus Mödesse von heute(o.l.) und aus „vergangenen Zeiten“ (o.r.) - Das Ehrenmal: Eine Kreuzung verändert ihr Gesicht - War der Renner: Die Weihnachtskarte vom verschneiten Mödesse.
Mödesse. „Heutzutage wird ja meistens telefoniert oder gemailt, aber vielleicht schreibt der eine oder andere doch ganz gern noch einmal eine Postkarte. Und wenn er dann eine aus seinem Heimatdorf verschicken kann, ist das doch schön“, sagt Enders.
Groß war das Interesse an der Weihnachtskarte. Es handelt sich um eine Doppelkarte zum Aufklappen, und mit Briefumschlag wurde sie vor dem Fest für je 2 Euro gut verkauft.
„Ich hatte eine Auflage von 50 Stück, und die ist auch fast weg“, freut sich der Heimatpfleger. Da es im Ort kein Geschäft mehr gibt, werden die Karten bei allen Veranstaltungen angeboten, an denen Bürger zusammenkommen, zum Beispiel als der lebendige Adventskalender in Mödesse Station gemacht hat.
Für die Weihnachtskarte kam natürlich der vergangene, schneereiche Winter gelegen. So waren stimmungsvolle Aufnahmen des verschneiten Dorfes möglich.
Noch in ausreichender Zahl vorhanden sind die drei anderen Motive. Diese Karten kosten jeweils 1,50 Euro. Auf einer von ihnen sind historische Aufnahmen zu sehen. Sie ist auch mit „vergangene Zeiten“ betitelt. Als Pendant dazu gibt es auch aktuelle Dorfansichten, die einen kleinen Eindruck vom Ort geben.
Und nicht zuletzt wird mit der vierten Postkarte auch der Wandel der Zeit in der kleinen Ortschaft thematisiert: Sie beschäftigt sich mit dem sich verändernden Gesicht der Kreuzung der Stederdorfer Straße/ Münzstraße und dem dort platzierten und zwischendurch umgesetzten Ehrenmal.
wos