Großübung in Mödesse: Bereits früh am Morgen müssen die 40 Feuerwehrleute zeigen, was sie drauf haben.
Edemissen-Mödesse. Dieses Szenario stellt sich dem Einsatzleiter Karl-Heinz Haugwitz dar, der nach dem Eintreffen sofort mit der Einteilung der drei Feuerwehren beginnt, um den Einsatz zu ordnen. Schnell werden Leute zur Suche der vermissten Person unter Atemschutz eingeteilt. Sie sollen die Kinder über eine Leiter retten und müssen zur Brandbekämpfung das Wasser aus einem 200 Meter entfernten Hydranten beziehen.
Alles klappt wie am Schnürchen bei dieser Übung, und die vermeintlich gefährdeten Kinder und der vermisste Mann können schnell gerettet werden. Um 7.15 Uhr ist der Einsatz für die Feuerwehrleute beendet, und alle sind froh, dass dies kein Ernstfall war. Mödesses Ortsbrandmeister Jörg Seifert ist nach dem Einsatz zufrieden. Er sagt der PAZ: „Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der Feuerwehren, insbesondere der Führungskräfte zu verbessern. Das ist uns gelungen, und wir sind gut auf den Ernstfall vorbereitet.“
Nach dem überraschenden Einsatz lassen sich die „Retter und Geretteten“ das Frühstück im Feuerwehr-Raum schmecken und besprechen noch einmal intensiv den Ablauf der Übung – was gut gelaufen ist, und was noch verbessert werden muss.
Thomas Kröger