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Abbensen

Rehmutter bei Abbensen von Hund gerissen

Gestern früh am Morgen bekam Jagdpächter Heribert Janowitz aus Abbensen einen Anruf: In seinem Revier wurde ein Reh von einem Hund gerissen.

Ein Kitz wie auf diesem Bild ist jetzt auf sich allein gestellt.

© A

Abbensen. „Ein Jogger hat das tote Tier gefunden und mich gleich informiert. Bisher haben wir keine Zeugen für den Vorfall, aber die Biss- und Kampfspuren lassen keinen anderen Schluss zu, als dass ein Hund der Übeltäter ist“, sagt Janowitz. Er hat den Vorfall sofort bei der Polizei angezeigt.

Besonders tragisch: Es handelt sich um eine führende Ricke, also ein Muttertier mit Kitz. „Das Kleine liegt jetzt irgendwo ganz allein. Es zu suchen, ist aussichtslos“, sagt der Jagdpächter.

Gefunden wurde das gerissene Reh an dem ausgebauten Wirtschaftsweg zwischen Abbensen und Wendesse am „Breiten Strauch“, einem Wäldchen etwa eineinhalb Kilometer von Abbensen entfernt.

„Passiert sein muss der Vorfall entweder am späten Donnerstagabend oder ganz früh am Freitagmorgen“, sagt Janowitz. Er sucht nun Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben, zumal es einen ähnlichen Vorfall vor einiger Zeit schon einmal gab.

„Außerdem appelliere ich an alle Hundebesitzer, gut auf ihre Tiere zu achten, damit so etwas möglichst nicht noch einmal vorkommt“, sagt der Jagdpächter.

wos
Zeugen können sich direkt bei ihm unter der Telefonnummer 05176/1285 oder bei der Polizei in Edemissen, Telefon 05176/215 melden.


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  • Auch Waidmannsheil sapmi – 17.08.10
    @ waidgeselle
    Na, viel Ahnung hast Du auch nicht. Blattzeit und kapitaler Keiler? Hm, wie wärs mit Rauschzeit?
    Dann noch etwas: Es gibt in PE einen Jäger, der führt seinen Hund während des ganzen Jahres zweimal am Tage per Auto Gassi, oder sage ich besser Feldi. Ne tolle Sache, wenn man Hundehaltern mit der Flinte droht und selbst sich an Recht und Gesetz nicht hält. Und gleich dazu: Der Veterinärbehörde und dem Ordnungsamt ist dieser Mensch bekannt, und man lässt ihn weiterhin gewähren ....

    Gruß von einem Mann, der seinen Jagdschein zurück gab, weil ihm die Scheinheiligkeit der Jägerschaft zuwider wurde. Und apropos Tierliebe: Was geschieht denn in sogenannten Schliefenanlagen? Weiss das "Waidgeselle"? Da werden Füchse im Gatter gehalten um an ihnen Raubwildschärfe zu üben. Dass diese Tiere Todesangst ausstehen, wenn sie auch nur einen Hund wahrnehmen, der das Gelände betritt, darüber machen sich die tierlieben Jäger keine Gedanken. Achso ja, im Rahmen meiner Jägerausbildung wurden Jagdhunde vorgeführt, welche an gekäfigten Katzen scharf gemacht wurden. Und bei der Jagdhundeausbildung durfte mancher Jagdterrier eine Jungkatze "erledigen". Hört mir blos auf, Ihr vorgeschobenen Natur- und Tierschützer!
  • Bestimmt nicht mv – 17.08.10
    Als Tierfreund ruf ich bestimmt nicht nach den Jägern. Wenn diese Waidgesellen nicht rücksichtslos die natürlichen Feinde der Wildtiere aus konkurrenzgründen ausrotten würden, käme es viel seltener zu Wildunfällen.
  • Totes Reh Waidgeselle – 17.08.10
    @mv: dann wünsche ich, dass Ihnen irgend wann in der Blattzeit oder davor bzw. danach ein Reh, besser noch ein kapitaler Keiler vor das Auto läuft und das Auto Totalschaden ist; Sie selbst sind dann verletzt: danach ist gleich der erste Ruf: "...wo waren die Jäger"?. Waidmannsheil und einen schönen Tag.
  • alle gleich mv – 16.08.10
    @ Fallwild:

    ...und alle wollen nur das eine: liebe von Kindern geliebte Wildtiere aus dem Hinterhalt abschiessen.

    Was die Hunde angeht, mein Hund geht brav neben mir, ein entgegenkommender Jagdhund kläfft gleich los. Alles Erziehung?
  • Fallwild Waidgeselle – 16.08.10
    Es ist wirklich schade, wie unverantwortlich einige Hundebesitzer in Feld und Wald ihre Hunde frei laufen lassen. Hunde sind Beutegreifer, auch wenn die Hundebesitzer es immer wieder bestreiten.
    In Artikeln, die Jagd betreffend, ist immer wieder von "Jagdpächtern" die Rede; es gibt in der Tat den Jagdpächter, aber auch den Eigenjagdbesitzer, der in der Eigenjagd jagt. Richtig muss daher die Bezeichnung lauten: Jagdausübungsberechtigter.
  • Appelll Klobig – 16.08.10
    Ich appelliere an alle Wildtiere, erst nach rechts und links zu gucken, bevor sie eine Strasse überqueren, und an alle Kitze, eine Warnweste mit Rundumlicht zu tragen, um Mähdrescher zu warnen!
  • Tierschutz Günther A. M. – 15.08.10
    Ich appelliere ebenfalls an Raser (Wildunfälle) und Bauern,die mit Mähdreschern im Korn liegende Kitze oft schwer verletzen oder töten.

    http://www.tanja-askani.de/info/?p=18
  • Jäger mv – 14.08.10
    statt sich hier gross an die PAZ zu wenden, hätte der Jagdpächter sofort mit der Suche nach dem Kitz beginnen müssen, am besten mit ein paar seiner Gesellen.
    wenn zur Jagd gerufen wird, sind doch auch immer alle da. da geht es dann wohl doch mehr um schießen als wie jetzt um aktiven Tierschutz (Kitz)
  • @ Pit bzgl. kein Unterschied Voß – 14.08.10
    Stimmt, die Jäger schießen sowohl Wildtiere als auch Haustiere wie Z. B. Katzen, wenndsie mal 30 vom Haus weg auf dem Stoppelfeld eine Maus jagen wollen.
  • Blödsinn Pit Schnass – 14.08.10
    ++++die bestimmt mehr für Tiere übrig haben als Jäger. ++++

    Falsch, die machen in Sachen Tierschutz nur keinen Unterschied zwischen wildlebenden Tieren, und Haustieren.
    Um seine Beute gebracht fühlt sich der Pächter ganz bestimmt nicht. Der hat jetzt richtig Stress das Kitz zu finden.
    Das die Ricke durch einen Hund gerissen wurde sieht so ziemlich jeder der Augen im Kopf hat auf den ersten Blick.

    Gruß
    Pit
  • Ironie des Schicksals Kerry – 14.08.10
    Ein dummer findet sich immer. Warum nicht ein ganzes Rudel?
    Warten wir alle auf den neuen Hundeführerschein à la Grotelüschen, dann passiert so etwas nicht mehr. So wird’s gewünscht und so wird’s gemacht.

    Alles Schwachsinn. Wie groß muss ein Hund sein, um eine Ricke zur Strecke zu bringen oder das Tier war ohnehin verletzt. Das ist die eine Traurigkeit, die andere ist, wie geht es dem kleinen Kitz? Wenn es nicht gefunden wird, verhungert es elendig, schade. Dann werden es wohl wieder Hunde gewesen sein....

  • @ Barbecker mv – 14.08.10
    Hundebesitzer ohne Jagdschein sind das Feindbild aller Jäger... ich könnte ihnen da Geschichten erzählen, wie oft ich wegen meines Hundes schon von Jägern bedroht wurde... unglaublich, was diese selbsternannten Herren der Natur sich rausnehmen dürfen!

    Vielleicht war das Reh ja auch durch einen Unfall zu Tode gekommen und von Füchsen "angenagt" worden....
  • Hund? Barbecker – 14.08.10
    Woher wissen die denn das es ein Hund war?
  • Wolf im Schafsfell mv – 14.08.10
    Und hätte der Hund nicht das Reh gerissen, hätte es der Jagdpächter in 3 Monaten zur Strecke gebracht.
    Da fühlt sich einer um seine Beute gebracht.
    Immer schön auf die Hundehalter schimpfen, die bestimmt mehr für Tiere übrig haben als Jäger.

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