Jedes Jahr aufs Neue stellt sich derzeit in Edemissen die Frage nach einem geeigneten Platz für das Osterfeuer.
Edemissen. Zumindest für dieses Jahr ist das Osterfeuer in Edemissen gesichert: Hinter dem Festplatz am Eckernkamp ist eine Ackerfläche, die der Landwirt für die Veranstaltung zur Verfügung stellt. Der Festplatz kann als Parkfläche genutzt werden. Das war bei der Ortsratssitzung zu erfahren.
„Eine Dauerlösung ist das allerdings nicht“, sagte Ortsratsbetreuer Reinhard Bartels auf Nachfrage der PAZ. Seit der ursprüngliche Standort wegen der Biogasanlage nicht mehr zur Verfügung steht, stellt sich jedes Jahr neu die Frage, wo das Osterfeuer abgebrannt werden kann.
„Die Organisation übernimmt in bewährter Weise die Feuerwehr Edemissen, wie gewohnt kann an den drei Wochenenden vor Ostern der Grünschnitt angeliefert werden. Die genauen Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben“, sagt Bartels.
Im Ortsrat diskutiert wurde die Ortsentwicklung. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, ob man noch Bauplätze „auf der grünen Wiese“ braucht. „Die Gemeinde kann zurzeit nicht einen einzigen Bauplatz direkt in Edemissen anbieten“, sagte Bartels. Allerdings würden viele ältere Häuser derzeit die Besitzer wechseln.
Mit großer Mehrheit empfahl der Ortsrat um Ortsbürgermeister Richard Rumpf (CDU), die Fläche zwischen Wöhrbergweg und Oelheimer Weg als Bauland zur Verfügung zu stellen, wie es im Ortsentwicklungsplan schon seit langem vorgesehen ist. Die Fläche könne dann in Abschnitten „bedarfsgerecht“ erschlossen werden.
wos