Ölsperre auf der Fuhse: An der Landesstraße 320 baute die Feuerwehr eine Sperre auf, um den Umweltschaden zu begrenzen.
Abbensen. Der Alarm ging um 16.07 Uhr ein. Ausgelöst hatten ihn Mitglieder von der Freiwilligen Ortswehr in Sievershausen. Dort war der Treibstoff – vermutlich Diesel-Öl – in den Bach gelangt. „Die Feuerwehr Sievershausen sucht noch nach der Ursache“, sagte Einsatzleiter Sven Kollmeyer in Abbensen.
Mit mehr als 35 Helfern waren die Wehrleute im Einsatz, um Ölsperren zu setzen. Die Ortswehr Eddesse ist speziell für Öl-Unfälle ausgerüstet. Angesichts des Schadensumfangs mussten allerdings weitere Ölsperren von der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Peine geholt werden.
„Wir haben die Katje Fuhse gesperrt und zur Sicherheit zwei weitere Sperren auf der Fuhse errichtet“, sagte Kollmeyer. Auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Edemissens, Uwe Starke, war im Einsatz.
Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Peine veranlasste, dass das Öl von einer Spezialfirma mit einem Saugwagen abgesaugt wurde. Die L 320 nach Oelerse musste halbseitig gesperrt werden. Die Ölsperren blieben über Nacht liegen, um restliches Öl abzufangen und den Umweltschaden zu begrenzen.
pif