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Edemissen

Moor-Rider-Party verbindet Generationen

20 Jahre und kein bisschen leise: Seit 1990 gibt es die Open-Air Sommerparty des Edemissener Motorradclubs Moor-Rider, diesmal mit einem echten Kracher.
Heiße „Öfen“ auf dem Gelände der Moor-Rider zwischen Edemissen und Wehnsen. Bei der Sommerparty der Rocker kamen rund 400 Besucher, die sich trotz kühler Brise die Musik von den „Four Roses“ gefallen ließen.

Heiße „Öfen“ auf dem Gelände der Moor-Rider zwischen Edemissen und Wehnsen. Bei der Sommerparty der Rocker kamen rund 400 Besucher, die sich trotz kühler Brise die Musik von den „Four Roses“ gefallen ließen.

© Christian Bierwagen

Edemissen. Die Coverband Four Roses spielte ihre ganz speziellen Versionen von Hits wie „Sultans of Swing“ oder „Another Brick in the wall“. Das Quartett aus Leipzig hat mit ihren Auftritten sogar einst „Manfred Mann‘s Earthband die Show gestohlen.

Auch in Edemissen kam der lässige Classic Rock gut an. Mit Stoppoks „So einfach ist das“, bewiesen die Musiker ihr Können im Deutsch-Rock. Rund 400 Besucher ließen sich von kühlen Temperaturen nicht abschrecken und feierten auf dem Vereinsgelände des Motorradclubs die Sommerparty am verlängerten Himmelfahrtswochenende.

Das Open-Air zog nicht nur Biker aus dem Umland an, sondern auch Zuschauer die einfach gute Musik hören wollten „Wir haben gern Gäste, die mit der Bikerszene nichts zu tun haben“, sagt Markus Schwiedel, Präsident der Moor-Rider. Neben echten Bikern in Lederkluft standen Frauen und Männer in warmen Jacken. 18-Jährige neben 60-Jährigen. Die Party verband die Generationen.

Selbst Motorradfans aus Bremervörde und dem Allgäu kommen nach Edemissen. Hartmut Teger ist seit Jahrzehnten ein treuer Freund des Edemisser Motorradclubs: „Die Leute hier sind super“, lobt er.

1989 gründeten neun Freunde den Motorradclub. Aus der Tatsache, dass sie mit ihrem Clubgelände südlich des ehemaligen Torfabbaugebietes bei Eddesse beheimatet waren, entstand der Name Moor-Rider. Das Clubhaus – ein alter Resthof – haben die mittlerweile mehr als 20 Mitglieder mit viel Herzblut hergerichtet.

„Weil wir einen Freund im Rollstuhl haben, sind die Räume sogar behindertengerecht“, erzählt Moor-Rider Henning Gebhard stolz. Blickfang ist eine mit Totenköpfen verzierte Wand.
Die Stimmung war gut und gegen die Kälte half das Lagerfeuer vor der Bühne.

fl


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