Eltze. Bereits zum neunten Mal richtete Barbers Home sein Pfingstturnier im Westernreiten aus. An den drei Turniertagen gab es insgesamt 275 Pferd/Reiter-Kombinationen, die für insgesamt 875 Starts gemeldet waren.
Die neu gebaute Reithalle wurde als Showarena eingeweiht. Bei den Trails, eine Art Geschicklichkeitsprüfung, mussten Pferd und Reiter verschiedene Aufgaben erfüllen, die ihren Ursprung in der Arbeit der Cowboys haben. So ist unter anderem vom Pferd aus ein Tor zu öffnen und so zu durchreiten, dass eine imaginäre Herde Rinder keine Chance hätte, das Tor ebenfalls zu passieren. Mit Hund und Pferd konnten die Sportler ebenso ihr Können beweisen wie die Allrounder beim Superhorse, einer Kombination von mehreren Einzeldisziplinen.
Laut Markus Voß, Besitzer von Barbers Home, war dieses Jahr aber auch die Zuschauerresonanz, im Vergleich zu den Vorjahren, steigend.
Immer wieder beeindruckend ist das scheinbare blinde Verstehen zwischen Pferd und Reiter, das das Westernreiten so interessant macht. Selbst bei den Kindern und Jugendlichen waren oft nur minimale Hilfen und Zügeleinwirkungen zu sehen.
Interessant auch zu sehen, das nicht nur Quaterhorses, Paint und andere „Westernpferde“ an den teilgenommen haben, sondern auch viele Robustrassen im Einsatz waren. „Die Vielfalt macht den Reiz aus. Gerade die zahlreichen Freizeitreiter, die bei Wettkämpfen in der klassisch englischen Reitweise, Dressur und Springen, keinen Spaß haben und deren Pony- oder Robustpferderassen keine Chance haben, finden beim Westernreiten eine Disziplin, in der sie Erfolg haben.”, sagt ein Reiter, der seit zwanzig Jahren im (Western-)Sattel sitzt.