Gefährliche Ecke: An der Einmündung von der Hermann-Löns-Straße zur Peiner Straße in Edemissen hat es 2009 acht Mal gekracht. Oft waren Radfahrer betroffen
Edemissen. Drei Mal hat es im vergangenen Jahr Radfahrer erwischt: Die Ecke Peiner Straße/ Hermann-Löns-Straße in Edemissen hat sich zum Unfallschwerpunkt entwickelt. Die Verkehrskommission im Peiner Land hat nun beschlossen, wie sie die gefährliche Ecke entschärft.
Vor allem für die Radfahrer soll es sicherer werden. Das Problem: „Der Radweg darf an dieser Stelle in beide Riochtungen befahren, weil auf der anderen Seite einfach kein Platz für einen kombinierten Geh- und Radweg ist“, sagt Heidemarie Rintelmann, Geschäftsführerin der Verkehrskommission. Die Polizei hat bei dem gemeinsamen Projekt von Straßenbaulastträger und Verkehrsbehörde die Federdührung.
Künftig sollen die Fahrer, die von der Hermann-Löns-Straße auf die Peiner Straße abbiegen noch einmal auf die besondere Situation aufmerksam gemacht werden. „Dafür wird das Vorfahrt-Achten-Schild ergänzt“, sagt Rintelmann. Das zusätzliche Schild mit dem Verweis auf die Radfahrer mit Pfeilen in beide Richtungen wird über dem vorhandenen Schild angebracht.
Zudem sei die Einmündung der Hermann-Löns-Straße wie ein großer Trichter. „Dort passen zwei Fahrzeuge, die auf die Peiner Straße abbiegen wollen nebeneinander“, erklärt Rintelmann. Das sei eine weitere Gefahrenquelle, weil sich die nebeneinander stehenden Fahrzeuge gegenseitig die Sicht verdecken. Die Verkehrssachbearbeiterin verweist aber darauf, dass das noch kein Grund für einen Unfall gewesen ist.
Trotzdem soll die Fahrbahn enger werden: „Wir lassen eine durchgezogene Linie aufbringen, damit künftig nur ein Fahrzeug an der Einmündung stehen kann“, sagt Rintelmann. Auch für Radler werden neue Schilder angebracht, die auf den Begegnungsverkehr hinweisen.
Thorsten Pifan