Auch das gebäude, in dem früher die Diskothek "La Salle" war wird in den Bebauungsplan aufgenommen.
Edemissen. Der Bebauungsplan „Altdorf Edemissen“ wird nach Norden hin erweitert. Das hat der Verwaltungsausschuss beschlossen. Neu hinzu kommen jetzt noch drei Grundstücke nördlich der Straße „Zum Osterberg“. Dabei handelt es sich um das Grundstück mit dem 200 Jahre alten Pfarrwitwenhaus, das Gelände, auf dem die ehemalige Diskothek La Salle steht sowie das angrenzende landwirtschaftliche Gebäude. Das teilte Bürgermeister Frank Bertram (parteilos) auf Anfrage der PAZ mit. Nicht berücksichtigt hingegen wird das Dreieck zwischen Smeesgatze, Blumenhagener Straße und Zum Osterberge.
In dem neu in den „Bebauungsplan Altdorf Edemissen“ aufgenommenen Gebiet befinden sich einige tatsächlich oder beinahe leerstehende Gebäude, für die eine Nachnutzung gefunden werden muss, heißt es in der Beschlussvorlage.
Ganz konkret wird das für das im Jahr 1810 erbaute Pfarrwitwenhaus. Im Januar ist bei der Gemeinde ein Antrag auf den Abbruch des Gebäudes und den Neubau eines Zweifamilienhauses auf dem Grundstück eingegangen. Das Gebäude sei ortsbildprägend und in der Bausubstanz sehr gut erhalten. Damit ist es nach dem Dorfentwicklungsplan aus dem Jahr 1986 und nach dem Ortsentwicklungskonzept von 2008 erhaltenswert. Zurzeit wird der Dorferneuerungsplan für das Altdorf aufgestellt, auf dessen Grundlage es Fördergeld für solche Gebäude geben kann.
Ein ähnliches Bild könnte sich in naher Zukunft auch für die benachbarten Gebäude abzeichnen, deshalb werden sie ebenfalls in den Bebauungsplan aufgenommen. Ein möglicher Abriss dieser Häuser und das Einfügen von Neubauten könnte die Ortsgestalt nachhaltig negativ beeinflussen. „Die Gemeinde kann nur über die Regelungen eines Bebauungsplans dafür sorgen, dass die städtebauliche Qualität an dieser Stelle des Dorfes gewahrt bleibt“, begrüßt der Bürgermeister die Entscheidung des Verwaltungsausschusses.
Kerstin Wosnitza
Kommentare
Bzgl. des Wunsches : Nachfolger für La Salle Domenik Otte (Black Seven) – 20.10.10
Genau der Meinung bin ich auch.Ich suche genau solch ein Objekt wie das La Salle.
Momentan arbeite ich mein Partyclub Projekt in Edemissen / Peine zu realisieren und die alte Disko wieder unter alten Namen "La Salle" zu eröffnen.
Das ist ein Punkt an dem sich die Peiner und Edemissener zusammen tun sollten. Auch finanziell.
Denn nur so kann man das Gebäude vor dem Abriss retten.
Weitere infos zu meinem Konzept könnt Ihr als Investor unter meiner E-Mailadresse info@centaplace.de anfordern.
Schöne Gebäude sollte man erhalten La Salle- Fan – 26.03.10
Es wäre schön, wenn die alten Gebäude neue Nutzer finden würden.Zum einen weil sie in das Ortsbild passen - und zum anderen weil für viele Menschen sehr viele Erinnerungen daran hängen.
Manchmal ist es schön,wenn altes bewahrt wird. Es handelt sich ja nicht um abbruchreife Bruchbuden, die den Ortseingang verschandeln,sondern sie sind noch immer ein "Hingucker" und sie gehören zu Edemissen und seiner Vergangenheit.
Und manchmal sollte man die Vergangenheit auch mit in die Zukunft nehmen.