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SSV Plockhorst lädt zu Glühwein ein

Ein Dorf baut sich eine Sporthalle

„Wer will fleißige Handwerker seh’n, der muss nur nach Plockhorst geh’n“ – so könnte man das alte Kinderlied zurzeit umdichten. Mit viel Eigenleistung entsteht dort die neue Sporthalle. Jetzt haben die Verantwortlichen zur Baustellen-Besichtigung mit Glühweinfest eingeladen.
Noch ist sie ein Rohbau, aber man kann schon ahnen, wie die neue Sporthalle in Plockhorst einmal aussehen wird. Stellvertretender Vorsitzender Achim Bunk (von links), Jugendfußballobmann Gerald Wiedenroth, Schatzmeister Hartmut Pabst und Vorsitzender Wilfried Lehwald sind stolz auf das, was bereits geschafft wurde.

Noch ist sie ein Rohbau, aber man kann schon ahnen, wie die neue Sporthalle in Plockhorst einmal aussehen wird. Stellvertretender Vorsitzender Achim Bunk (von links), Jugendfußballobmann Gerald Wiedenroth, Schatzmeister Hartmut Pabst und Vorsitzender Wilfried Lehwald sind stolz auf das, was bereits geschafft wurde.

© Ralf Büchler

Edemissen-Plockhorst. Kalt ist es, sehr kalt sogar. Da kommt der heiße Glühwein gerade recht. Doch nur für den sind die etwa 70 Neugierigen nicht extra in die neue Sporthalle gekommen, die derzeit neben der Plockhorster Grundschule entsteht: Der SSV hatte zur Baustellenbesichtigung eingeladen.

„Mensch, ist die groß!“ Das war wohl der häufigste Satz des Abends. Und in der Tat, mit den Abmessungen von 15 mal 27 Metern kann sich die neue Halle sehen lassen. Noch ist es mehr oder weniger ein Rohbau, aber es lässt sich schon ahnen, wie es einmal aussehen wird. Das Holzständerwerk ist größtenteils sichtbar und verleiht der Halle ein wenig Heimeligkeit. Lange Fensterbänder lassen viel Licht herein. „Selbstverständlich hält das Spezialglas Bällen von ihnen und außen stand“, sagt SSV-Vorsitzender Wilfried Lehwald.

Der Fußboden ist derzeit noch roher Beton. „Ab Mitte Januar wird eine Fachfirma den Sporthallenbelag aufbringen“, erklärt Lehwald. Zuvor muss der Beton jedoch noch ganz glatt geschliffen werden. Doch bevor das passieren kann, müssen die anderen Innenarbeiten erledigt sein. Und da gibt es noch jede Menge zu tun.

„Ich bin bisher sehr zufrieden mit der Unterstützung aus dem Dorf und dem Verein“, sagt Lehwald. Er selbst sei Kaufmann, kein Handwerker, und eher Handlanger als Macher. „Aber es gibt genug Leute vom Fach, die sich hier in vielen Arbeitsstunden verdient machen“, lobt der Vorsitzende. Insgesamt 60 Helfer hat er inzwischen notiert, „allein 28 Mann waren wir, als das Dach gedeckt wurde!“ 620 000 Euro soll die neue Halle kosten. 400 000 Euro kommen von der Gemeinde Edemissen und 70 000 Euro vom Landessportbund. Für den Rest ist der Verein selbst verantwortlich. Ein großer Teil davon wird durch Eigenleistung erbracht.

Kerstin Wosnitza


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