Auf den Brettern, die die Welt bedeuten: die Edemisser boten bei ihrer Bürgerfastnacht ein dreieinhalbstündiges Programm.
Edemissen. Die Wir-Mädchen nahmen mit ihrem Theaterstück im Stile der Fernsehsendung „Herzblatt“ mit den Landfrauen, den Junggesellen, dem Bürgercorps und der Feuerwehr gleich vier der ortsansässigen Vereine auf die Schippe. Drei „Werbeblöcke“ schoben einige Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in das Programm ein. Klar, dass sie es sich aus aktuellem Anlass nicht nehmen ließen, dabei unter anderem auch das Gerangel rund um die neue Sirene an der Eltzer Drift zu thematisieren.
Tänzerisches hatten die Jazzdance-Gruppe des TSV und das ortsansässige Fitnessstudio zu bieten. Originell: Die Tänzerinnen des Sportvereins hatten eine witzige Choreografie über den Ablauf der Bürgerfastnacht vom Aufbauen über die einzelnen Programmpunkte bis hin zum Finale erarbeitet. Wie anstrengend das Tanzen auf der Bühne ist, demonstrierte Moderator und Zylinderkopf Ullrich Kemmer eindrucksvoll, als er nach etwa 30 Sekunden Selbstversuch atemlos schlapp machte, und das trotz „angeborener Kondition“, wie er versicherte.
Ein Höhepunkt des Abends war aber der Auftritt der „vier Tenöre“ alias der Bodyfaces mit ihrer Play-Back-Show zu „Schon der Gedanke, dass ich dich einmal verlieren könnt“ dem Publikum die Lachtränen in die Augen trieben.
Nach dem Bühnenprogramm ließen es sich die an die 400 Besucher nicht nehmen, noch bis in den frühen Morgen hinein fröhlich zu feiern.
Kerstin Wosnitza