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Unfall gibt zu denken

Leserbrief Unfall gibt zu denken

Zum Artikel über den Verkehrsunfall vor dem Silberkamp schreibt Christopher Selle aus Peine.

Als Vater eines Kindes, das jetzt gerade mal knapp ein halbes Jahr lang zum Gymnasium am Silberkamp geht, sträuben sich einem die Nackenhaare angesichts des schrecklichen Vorfalles. Dass dort an dieser Stelle eine Schule steht und die Geschwindigkeit zu bestimmten Zeiten eh schon reduziert ist, dürfte ja nichts Neues sein. Auch, dass Kinder anders als Erwachsene reagieren, ist eine bekannte Tatsache. Und im Straßenverkehr gilt das ganz besonders. Jetzt hilft es aber nichts, den Autofahrer allein verantwortlich zu machen. Sicher ist dieser primär der Unfallverursacher und das ist allein schon wegen meiner einleitenden Sätze besonders schlimm. Aber wie viele dieser durchaus vermeidbaren Unglücke muss es denn noch geben, damit eine Vermeidung erfolgreich wird?

Ich meine, hier haben sehr viele eine hohe Verantwortung: Die Eltern müssen darauf achten, dass ihre Kinder nicht in dunkler Kleidung in dunkler Jahreszeit zur Schule gehen. Die Autofahrer haben sich besonders im Bereich von Kindertagesstätten und Schulen aufmerksam zu verhalten. Die Polizei muss ihre stichprobenartigen Kontrollen intensivieren. Die Schulleitung, und da kann man hier Frau Bock nur unterstützen, darf nicht nachlassen, die Polizei zu drängen, diese Kontrollen durchzuführen. Und zuletzt müssen sich auch Politik und die zuständige Verwaltung fragen lassen, warum nicht an allen Kitas und Schulen solche verkehrsberuhigenden baulichen Maßnahmen installiert werden, wie sie an der Kita in den Kammerwiesen vorgenommen worden sind. Bodenschwellen sind beispielsweise so einfach anzubringen, dass es fast schon fahrlässig ist, dieses nicht zu tun. Jetzt müssen alle handeln, bevor irgendwann was ganz Schlimmes passiert und die Schuldzuweisungen losgehen...

Die unter dieser Rubrik veröffentlichten Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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