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Hortplätze: Prekäre Lage

Leserbrief Hortplätze: Prekäre Lage

Zum Artikel „Zu wenig Hortplätze für Kinder: Dramatische Situation in Peine“ schreibt Dr. Ulf Hilger aus Vöhrum:

 Als Vater von zwei Kindern begrüße ich ausdrücklich die Initiative des Stadtelternrates. Da ich selbst im Augenblick für das kommende Schuljahr händeringend einen Hortplatz suche, weiß ich nun, dass derzeit noch weitere 132 Familien in Peine in einer ähnlich prekären Lage sind. Eine schier unglaublich hohe Zahl, die ein Indiz dafür ist, dass es sich hierbei um ein drängendes Problem handelt. Insofern finde ich die im Artikel von Herrn Seffer getroffene Aussage befremdlich.

Bevor die Befragung des Stadtelternrates abgeschlossen ist, stellt er bereits fest, dass die Stadt den Wünschen nach Hortplätzen nicht nachkommen wird. Danach rät er den Betroffenen, sich nach Alternativen umzuschauen. Ich frage mich jedoch, welche Alternativen gemeint sind. Natürlich haben viele der Betroffenen ihren voraussichtlichen Betreuungsbedarf bereits beim Familienservicebüro angemeldet.

Leider gibt es keine freien Kapazitäten an Tagesmüttern in Peine für diesen Bereich. Ich hoffe sehr, dass die Stadt Peine hier nicht tatenlos zuschaut, sondern kurzfristig und flexibel reagiert und weitere Hortplätze einrichtet. Damit direkt im Zusammenhang steht auch der überfällige Ausbau der Grundschulen zu Ganztagsschulen, den die Stadt endlich angehen muss. Kindertagesbetreuung ist eine zentrale gesamtgesellschaftliche Herausforderung!

Die unter dieser Rubrik veröffentlichten Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

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