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Im Kino

Haubenreißers Verse Im Kino

Man denkt gern, wer will‘s bestreiten,
an alte Peiner Kinozeiten,
als der Filmbesuch sogar
für jeden finanzierbar war.
In fünf Kinos bot man dann
wirklich gute Filme an.

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Gerolf Haubenreißer.

Heute sitzt man, wie zu Trotze,
dazu lieber vor der Glotze.
Puschenkino ist dabei
angenehm und störungsfrei,
bis meiner Liebsten wundersam
ein komischer Gedanke kam:
„Schatz, lass uns doch unbesehen
wieder mal ins Kino gehen…“

Der letzte Film liegt nun ein Stück
Lebensweisheit auch zurück.
Damals ist, es macht betroffen,
noch die Titanic abgesoffen.
Oder war, es raucht der Schädel
das etwa noch das Schwarzwaldmädel?
Doch egal, die Frage hier,
in welches Kino gehen wir?
Leicht fiel die Wahl im schönen Peine,
denn es gibt nur noch das eine
und so saß man schließlich da
zum Spielfilm im Astoria.

„Monsieur Claude“ zog dazu dann
etwa 15 Leute an
und so war da folgenschwer
der Kinosaal auch ziemlich leer.
Es lohnte dazu nicht, deswegen
den Kinosaal kurz auszufegen
und offen hing da kurzerhand
ein Kabel locker aus der Wand.
Der Kinositz war da zudem
alles andere als bequem,
auch die Toilette, allgemein,
lud nicht zum „Verweilen“ ein.

So fühlte man sich nicht zuletzt
in einen Gruselfilm versetzt.
Aber halt, man sieht es ein,
das könnte doch die Lösung sein,
denn in Kürze steht doch hier
das Halloweenfest vor der Tür.
Wahrscheinlich hat man, weil‘s pressiert,
das Kino schon mal dekoriert…

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