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Frohes Fest gehabt zu haben…

Haubenreißers Verse Frohes Fest gehabt zu haben…

Nun ist die Weihnachtsfeierei
endlich wieder mal vorbei
und so mancher zieht noch ganz
weihnachtlich gestimmt Bilanz:
 Wieder mal wollt‘s nicht gelingen
mal ein Weihnachtslied zu singen
und so hat man tiefbewegt
die CD dann eingelegt.
Nana Mouskouri mit Brille
ist des Volkes letzter Wille…

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Gerolf Haubenreißer.

Beim ersten Song, man muss es tadeln,
fing der Baum leicht an zu nadeln,
denn man wollte da mitnichten
auf echten Kerzenschein verzichten.
So fing der schöne Baum auch dann
irgendwo zu kokeln an,
doch auf allgemeinen Wunsch
löschte man mit Weihnachtspunsch.

Eigentlich wollt‘ zum Gedenken
der Stromrechnung man sich nichts schenken,
doch das hielt nun allgemein
wieder nur der Vater ein,
wonach Mutter offenbar
wieder mal beleidigt war.

Bei den Kindern lag man eben
mit den Geschenken voll daneben.
Die Enkel wollen nun, wir lauschen,
die Geschenke heimlich tauschen.

Die Kekse wurden, was verbittert,
heimlich an den Hund verfüttert.
Der konnte nach den Fressintrigen
nur noch auf dem Rücken liegen
und hat sie danach weltentrückt
noch mit einem Furz beglückt.
Den Katzen sollte es noch glücken,
den Baum schon mal leicht abzuschmücken.

Dazu gab es dann indessen
endlich auch das Weihnachtsessen,
wozu die Gans dann wundersam
frisch gestopft aus Ungarn kam.
Wie das Stopfen funktioniert,
wurd‘ im Fernsehen präsentiert
und so kam‘s nach kurzer Zeit
zu gezielter Übelkeit.

Die Enkel wollten zum Geschehen
aber lieber „Sponge Bob“ sehen.
So hatte man zur Weihnachtszeit
plötzlich auch den ersten Streit.
Die Familie sah sich dann
zum zehnten Male „Sissi“ an…

Weihnachten geht man sich meist
nach zwei Tagen auf den Geist,
doch am Ende, was uns blieb,
hat man sich dann wieder lieb
und freut sich, das ist sonnenklar,
sicher schon auf‘s nächste Jahr…

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