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„Die Kleene und ihr Pianist“ verzückten das Publikum

Wense „Die Kleene und ihr Pianist“ verzückten das Publikum

Wense. Zwei Damen, ein Herr und ganz viel Ambiente - das sehr zahlreich erschienene Publikum um Ku(h)lturstall im Wenser Pflanzeneck hatte einen vergnüglichen Abend.

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Quelle: gs

Wie schon in den vergangenen Jahren waren „Die Kleene und ihr Pianist“, Dorothea und Thomas Wilke gemeinsam mit Roswitha Holstein zu Gast. „Uns verbindet eine jahrzehntelange Freundschaft, deshalb macht es die Auftritte immer so besonders“, freute sich Initiatorin Imke Grotewold.

Nachdem sie noch etliche Stühle herbeigeschafft hatte, um dem Besucheransturm gerecht zu werden, setzte sich Grotewold gemütlich ins Publikum und ließ sich wie dieses vom teils frechen Programm „etwas abseits der bekannten Lieder“ verzücken.

Ungehörte oder unerhörte Lieder von bekannten Komponisten und Textern erfreuten die Zuhörer, ließen sie kichern, herzhaft lachen oder auch mal ernster dreinschauen. Allen voran Dorothea Wilke die gesanglich bei den Liedern von Georg Kreisler, Kurt Tucholsky oder Friedrich Hollaender glänzte und mit unnachahmlichem Charme die Balladen darbot.

Ob angedeutet tanzend, das Gesicht zu lustigen Grimassen verziehend oder mit dem Publikum spielend, „die Kleene“ zog alle Blicke auf sich. Ihr Pianist und Ehemann begeisterte vor allem mit seinen komischen Liedern bezogen auf die Partnerschaft. Eine ganz besondere Herausforderung war das Lied von Heinz Erhardt „Mein Mädchen“. So gekonnt schnell wie Thomas Wilke sang, können andere nicht mal sprechen.

Ergänzt und komplettiert wurde das Wilke-Paar von Roswitha Holstein mit ihrem flotten Mundwerk und einer tollen schauspielerischen Leistung. Gedichte und Balladen von Christian Morgenstern bis Joachim Ringelnatz rezitierte sie mit dem berühmten gewissen Etwas. Sie gab den Texten eine ganz persönliche Note und begeisterte damit.

Kleine, teils unfreiwillig komische, flapsige Bemerkungen zwischen den Akteuren lockerten die Stimmung zusätzlich auf. Das Publikum lernte nicht nur wie das Bœuf Stroganoff laut Hollaender entstand, sondern sang auch am Schluss kräftig beim Karat-Song „Über sieben Brücken“ mit und fungierte als brummender Chor bei „Was machst du mit dem Knie lieber Hans“.

Bei einer von drei lautstarken Zugaben zog „Die Kleene“ dann nochmal alle Register: „Ach Eeeegon“ zwitscherte sie einem Gast ins Ohr und bezirzte ihn während des Liedes. Bravorufe und heftiger Applaus verabschiedete die Künstler schließlich.

gs

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