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Zwölf Flüchtlinge bezogen jetzt Wohnungen

Lengede Zwölf Flüchtlinge bezogen jetzt Wohnungen

Lengede. Das Thema Flüchtlinge und deren Unterbringung beschäftigt derzeit viele Menschen in Stadt und Kreis Peine. Daran wird sich wohl auch in der nahen Zukunft nichts ändern. In der Gemeinde Lengede ist man bestrebt, Flüchtlinge dezentral unterzubringen.

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In trockenen Tüchern: Hans-Hermann Baas (l.) und Thomas Mogge unterzeichneten den Mietvertrag.

Quelle: Foto: nic

Dafür werden derzeit Wohnungen angemietet, die vorher leer standen - so auch das Pfarrhaus an der katholischen St.-Marien-Kirche.

In die Räume im Pfarrhaus, die eine Gesamtfläche von knapp 130 Quadratmetern haben, werden sieben Einzelpersonen und eine fünfköpfige Familie einziehen - alle syrischer Herkunft. Die Gemeinde kümmert sich engagiert um die neuen Einwohner, bietet zum Beispiel Sprachkurse mit Ehrenamtlichen an und unterstützt, wenn etwas fehlt oder unklar ist.„Uns liegt es auch am Herzen, dass aus den Flüchtlingen, die heute hier einziehen, schnell Nachbarn werden. Die Kirchengemeinde wird sich kümmern und die neuen Bewohner ins alltägliche Leben einbeziehen“, bekräftigte Pfarrer Thomas Mogge.

Die Idee, die beiden Wohnungen im ersten Stock und die drei Zimmer im Dachgeschoss für die Unterbringung von Flüchtlingen zu vermieten, hatte Pfarrer Mogge schon länger. Schließlich standen die Räume seit mehreren Jahren leer, denn er selbst lebt in Groß Ilsede. „Ich habe die Idee in den Kirchenvorstand eingebracht, und ziemlich parallel kam auch eine Anfrage der Gemeinde. Es gab bei uns einhellige Zustimmung, und heute unterzeichnen wir den Mietvertrag“, freute sich Pfarrer Mogge.

Für die Gemeinde Lengede setzte Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD) seine Unterschrift unter den Vertrag. „Derzeit erreichen im Durchschnitt sieben Flüchtlinge pro Woche die Gemeinde. Insgesamt müssen wir bis Mitte 2016 Platz für 400 Flüchtlinge haben. Im Moment leben 150 in der Gemeinde“, erklärte Baas. Die Gemeinde sei weiter auf der Suche nach Mietwohnungen, habe aber auch bereits Immobilien erworben. Gemeinde-Mitarbeiterin Brigitte Sonntag freut sich auf weitere Wohnungsangebote.

nic

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