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Zwischen Gastfreundschaft und Armut

Wendeburg/Indien Zwischen Gastfreundschaft und Armut

Wendeburg/Indien. Gastfreundschaft, bunte Festivals und scharfes Essen, aber auch Armut Gewalt und soziale Probleme lernte Felicitas Beine während ihrer Zeit in Indien kennen. Seit September 2013 lebt die 19-jährige Wendeburgerin dort, um nach ihrem Abitur Freiwilligenarbeit zu leisten.

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Felicitas Beine in der Nähe von Pandalur vor einer Teeplantage und einer Erhebung der Nilgirisberge.

Quelle: oh

„Seit meiner Kindheit interessieren mich andere Kulturen und vor allem Indien hat mich immer fasziniert“, erzählt die 19-Jährige. Über die deutsche Vermittlungsorganisation Nothelfergemeinschaft der Freunde (NdF) gelangte sie am 7. September 2013 an den Fuß des Himalayas nach Dehradun, der Hauptstadt des Bundesstaates Uttarakhand, zur Nicht-Regierungsorganisation (NRO) „Serve and Share Association“ (SASA). Dort arbeitete sie sechseinhalb Monate als soziale Freiwillige für ein Sponsorenprogramm für Schulkinder armer Familien aus dem ländlichen Raum Dehraduns sowie soziale Projekte für Kindergartenkinder und schwangere Frauen mit Kleinkindern. „In dieser Zeit lernte ich besonders die Gastfreundschaft und Genügsamkeit der Inder, das leckere, sehr süße und teils scharfe Essen, die bunten Festivals und Feiertage, die wunderschöne Landschaft, aber auch Armut, Gewalt und soziale Probleme kennen“, berichtet Felicitas Beine aus Indien.

Seit März ist sie unbezahlt für eine NRO im Süden des Landes tätig. Die indische NRO „Centre for Tribal and Rural Development Trust“ (CTRD) befindet sich in dem Unesco-Naturschutzgebiet der Nilgiris und ist umgeben von pittoresken Hügeln voller Teepflanzen.

„Ich selbst bin zurzeit dabei, das Sponsorenprogramm ‚Child Care Program‘ (CCP) für Heimkinder, die alle mindestens ein Elternteil verloren haben, zu initiieren“, schildert die Wendeburgerin, die dafür Unterstützer sucht. „Das Heim ist am 5. Oktober 2012 gegründet worden und beherbergt 25 Kinder und ebenso viele Senioren. Die Kinder leben während der Schulzeit, bis sie die 12. Klasse abgeschlossen haben im Heim des CTRD.“

Die Verwandten der Kinder könnten sich aufgrund von Geldmangel und schlechter Gesundheit nicht um sie kümmern. „Oft kommen die Halbwaisen aus ärmsten Verhältnissen und haben schon viele schlimme Dinge erlebt. Wenn ich die Kinder im Heim besuche, werde ich jedoch immer herzlich und mit einem Lächeln oder Grinsen im Gesicht empfangen. Die Kinder haben so viel Liebe zu geben und suchen sie auch bei mir.“

Mit Hilfe von Sponsoren für die Kinder könnte sich das Heim der Abhängigkeit der Regierung entziehen. „Denn an Geld fehlt es immer: Die Küche und der Speiseraum müssen zum Beispiel neu ausgebaut werden, da es viel zu wenig Platz für alle Heimbewohner gibt, sodass die Kinder auf dem Boden essen. Zudem schlafen die Jungen und die Mädchen jeweils alle zusammen in einem eigentlich zu kleinen Zimmer, sodass sich einige Kinder ein Bett teilen müssen.“

Daher sucht Felicitas Beine Unterstützer, die eine Patenschaft für ein Kind übernehmen oder Geld spenden möchten. „Ich kenne die Kinder, bin selbst vor Ort und weiß, dass das Geld dringend gebraucht wird und hier auch ankommt.“

mir

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