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Zwei Radwege an Landstraßen kommen

Wendeburg Zwei Radwege an Landstraßen kommen

Wendeburg/Vechelde. Endlich geht es rund: In den Gemeinden Wendeburg und Vechelde sollen zwei neue Radwege an Landesstraßen gebaut werden - und das noch in diesem Jahr.

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In Wendeburg und Vechelde werden zwei neue Radwege an Landstraßen gebaut.

Quelle: dpa

Wendeburg. „Die Freude ist groß“, sagt Heiko Jacke, Ortsvorsteher von Harvesse, wo im Zuge des neuen VW-Logistikzentrums auch eine neue Radwegstrecke entstehen wird. Entlang der L 321 soll der neue Weg nun lückenlos von Wendeburg über Harvesse bis nach Groß Schwülper im Landkreis Gifhorn führen. Die Kosten für den 1350 Meter langen Lückenschluss belaufen sich auf insgesamt rund 400 000 Euro. Während das Land Niedersachsen die Baukosten übernimmt, muss die Gemeinde Wendeburg für Planung und Grunderwerb aufkommen. Baubeginn soll im zweiten Jahresquartal sein.

„Seit Beginn meiner Zeit als Ortsvorsteher vor 13 Jahren habe ich mich für diesen Radweg eingesetzt und bin immer wieder vorstellig geworden“, sagt Jacke, „Nun freue ich mich natürlich sehr, dass er endlich kommen soll.“ Grund für die am Ende doch recht kurzfristige Zusage ist das Scheitern des Radwegs entlang der L 321 zwischen Sophiental und Peine, dessen Platz in der Prioritätenliste der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr die Harvesser Strecke eingenommen hat. „Durch den Bau des Logistikzentrums bekommt der Radweg auch eine andere Wertigkeit“, erklärt Jürgen Wittig, Bauamtsleiter in Wendeburg.

Nach langem Hin und Her kommt in diesem Jahr nun auch der Radweg zwischen Wedtlenstedt und Bortfeld. „Das ist wirklich toll“, sagt Wolfgang Brandes, Ortsbürgermeister von Bortfeld. „Wir warten im Prinzip seit 20 Jahren darauf.“ Konkret laufen die Planungen für diesen Radweg schon seit 2007. Uneinigkeit darüber, auf welcher Straßenseite der Weg gebaut werden soll, ließ das Verfahren allerdings ins Stocken geraten. Nun steht fest: Der Radweg wird an der Ostseite gebaut. Da dann allerdings die K 59 gequert werden muss, sprach man sich seinerzeit im Bortfelder Ortsrat mehrheitlich gegen die Forderung von Polizei und Behörden aus, den Weg an der Osttrasse zu bauen. „Heute sehe ich das positiv“, so Brandes. „Denn dadurch wird die gefährliche Kreuzung entschärft.“

Auch Wedtlenstedts Ortsbürgermeister Dr. Helmut Doll ist zufrieden: „Wir haben auf dieser Strecke viele Pendler, die so auch das Rad nehmen können. Auch für Familien und Schüler ist es nun sicherer.“ Die Realisierung der 900 Meter langen Strecke ist für das Jahresende geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 260 000 Euro, von denen die Gemeinden Planung und Grunderwerb übernehmen. „Es ist eigentlich ein Unding, dass man so eine kurze Strecke nicht hinbekommen hat, zu realisieren“, kritisiert Doll. „Aber nun ist ja alles gut. Und nach dem Bau überwiegt die Freude.“

ju

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