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Zum 150. Mal: Hilfstransport nach Rumänien

Wendeburg Zum 150. Mal: Hilfstransport nach Rumänien

Wendeburg. 150 Mal etliche Stunden Planung, 150 Mal auf die Unterstützung ehrenamtlicher Helfer und Spender angewiesen, 150 Mal Hilfe für Rumänien - und 150 Mal ein „unglaubliches Glücksgefühl“.

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Innerhalb von rund 26 Jahren haben die Groves 150 Hilfstransporte nach Rumänien organisiert. Die PAZ berichtet regelmäßig  über das Engagement, wie hier zum 100. Transport im November 2008.

Quelle: wos

Die „Grove-Moldovan Art-Foundation“ bricht bald zum Jubiläums-Hilfstransport auf und bringt erneut medizinische Materialien und Kleidung in das Land und dort zu in Not geratenen Familien.

Vor 26 Jahren begann die Erfolgsgeschichte. Noch während der sogenannten Revolution in Rumänien begannen die Vorbereitungen, wurden Spenden gesammelt. Hunderte Bürger aus den Regionen Peine und Braunschweig folgten dem Aufruf und halfen so mit, den ersten Materialtransport zu ermöglichen.

„Dann haben wir uns auf den Weg nach Klausenburg gemacht“, erinnern sich die beiden Initiatoren, Dr. Maria und Hans-Joachim Grove. „Starker Nebel, große Kälte mit bis zu minus 25 Grad haben uns nicht aufgehalten. Am 4. Januar 1990 sind wir an der Grenze in Rumänien angekommen.“

Die Not in den Krankenhäusern, in Kindergärten, Waisenhäusern sei erschreckend groß, doch nicht überraschend gewesen. „Es ist nicht zu beschreiben, was an Materialien dort gefehlt hat und zu welchen Bedingungen die Patienten im Krankenzimmer untergebracht waren“, erinnern sich die beiden Helfer.

149 weitere Hilfstransporte folgten bis jetzt. Und sie sind noch immer nötig, betont Hans-Joachim Grove: „Die bunten Bilder von Reklametafeln des neuen Wirtschaftswunders können nicht über die Armut und die Not vieler Menschen hinwegtäuschen, die nach wie vor Hilfe und Beistand benötigen.“ Trotz der mitunter angespannten Lage sei die Bevölkerung gastfreundlich. Die Hilfe der Wendeburger sei gern gesehen. Das mache natürlich stolz. „Wir und viele Freunde der Stiftung haben dazu beigetragen, ein ganz klein wenig zu helfen und neue Ideen zu initiieren“, sagen die Groves. „Wir danken allen, die sich in den mehr als 26 Jahren zu Gunsten der Bevölkerung von Rumänien eingesetzt haben.“

Doch nicht nur durch Spenden wollen die Groves sich in und für Rumänien engagieren: „Im humanitären, im kulturellen und naturwissenschaftlichen Bereich haben wir in Deutschland versucht mitzuteilen, dass es sich lohnt, diesem Land zu helfen und Kontakte aufzunehmen.“ Das bedürfe aber einer ständigen, forcierten Entwicklungsarbeit, um eine Basis für eine langfristige Zusammenarbeit zu legen.

Wenn jetzt der Jubiläumstransport - also der 150. mit medizinischem Material, mit Rollstühlen und Rollatoren, mit Kleidung und Spielzeug - ansteht und zum Sozialamt der Stadt Cluj-Napoca geliefert wird, zum Kloster Rimet und zu einigen in Not geratenen Familien im Kreis Klausenburg, dann wird das sicher nicht der letzte sein. Denn eines, das verspricht das Ehepaar Grove in die Hand: „Wir machen weiter und ruhen uns nicht auf den Lorbeeren aus.“

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