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Zu Besuch im Dorf der Vorfahren

Meerdorf Zu Besuch im Dorf der Vorfahren

Meerdorf. Die Suche nach den Wurzeln ihrer Vorfahren führte John und Laura Meyer aus Jefferson, Iowa, USA, nun nach Meerdorf. Ihr Vorfahre Ferdinand Meier war im Jahr 1889 als 25-Jähriger von Meerdorf nach Amerika ausgewandert.

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Besuchten Meerdorf, den Ort ihrer Vorfahren: John und Laura Meyer aus Jefferson im Bundesstaat Iowa, USA.

Quelle: Heimatverein

In Meerdorf wurden die Gäste aus Amerika vom Vorsitzenden des Meerdorfer Heimatvereins, Bernd Meier, empfangen und im Ort herumgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass John Meyer und Bernd Meier verwandt sind: Beide haben denselben Ururgroßvater. Dieser hatte nach dem Tod seiner Ehefrau ein zweites Mal geheiratet. Während der Urgroßvater von John Meyer, nämlich Ferdinand Meier, der ersten Ehe entstammt, wurde Robert Meier, der Urgroßvater von Bernd Meier, in der zweiten Ehe geboren. „Dass sich die Schreibweise des Namens im Laufe der Geschichte änderte, ist nicht ungewöhnlich“, erklärt der Heimatvereinsvorsitzende. „Anfangs, etwa um 1670 wurde in den Kirchenbüchern der Name mit ‚y‘ geschrieben, später, ab 1740, mit ‚i‘, in Amerika wieder mit ‚y‘.“

Besonders fasziniert gewesen seien die US-Amerikaner darüber, dass Meerdorf über 850 Jahre alt ist, „feiern doch in Amerika die dortigen Orte gerade mal ihr 150-jähriges Bestehen“, sagt Bernd Meier, der mit den Gästen die Meerdorfer Kirche besichtigte, in der ihr Vorfahre getauft und konfirmiert wurde. Nach einem Essen im Alten Landhaus wurde noch lange geredet und verabredet, den Kontakt aufrecht zu erhalten.

Noch heute befindet sich die Farm, die damals von Auswanderer Ferdinand Meier in Iowa gegründet wurde, in Familienbesitz. Sie hat eine Größe von 120 Hektar und wird von John Meyers Bruder Edwin bewirtschaftet.

Zudem fand der Heimatverein heraus, dass Ferdinand Meier 1889 mit einer Gruppe von drei Männern, darunter Karl Beckmann aus Meerdorf, mit dem Schiff „Saale“ über Bremen und Southhampton nach New York ausreiste. Das einzige Erinnerungsstück an seine Heimat, das Ferdinand Meier bei seiner Auswanderung mit sich führte, war eine 10-Goldmark-Münze mit dem Konterfei von Kaiser Wilhelm I.

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