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"Wunder von Lengede" faszinierte IGS-Schüler

Lengede "Wunder von Lengede" faszinierte IGS-Schüler

Lengede. Der 49. Jahrestag des Grubenunglücks von Lengede und die nicht mehr für möglich gehaltene Bergung von elf Verschütteten im Jahre 1963 war Anlass für Schüler der IGS Lengede, sich intensiver mit diesem markanten Ereignis in ihrem Schulort auseinander zu setzen.

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"Wunder von Lengede": Günter Helmedag beim Erklären der Versorgungsbombe.

Quelle: privat

Im Rathaus von Lengede gab es zunächst für alle fünften Klassen an zwei Vormittagen die Möglichkeit, sich „hautnah“ mit diesem Thema zu beschäftigen. „Der Lengeder Ortschronist Werner Cleve gab zunächst interessante Einblicke in die 105-jährige Geschichte des Bergbaus in und um Lengede. In diesem Zusammenhang waren die Ereignisse im Herbst 1963 zentraler Bestandteil des Vortrages“, so Sascha Witte, IGS-Lehrer in Lengede. Besonders freute sich Witte, wie Cleve die Schüler gekonnt integrierte und so verschiedene Rückfragen erörtert werden konnten, beispielsweise warum ein verlassener Stollen auch „Alter Mann“ bezeichnet wird. Jason Jaros aus der 5c erklärt dazu: „Weil auch ein alter Mann zusammen brechen kann.“

Im weiteren Verlauf des Thementages begleiteten der ehemalige Steiger Helmut Müller sowie der ehemalige Bergmann Günter Helmedag die Schüler durch die bekannte Ausstellung im Rathaus. „Keine Frage rund um das Unglück blieb dabei unbeantwortet oder wurde beschönigt“, erzählt Kathrin Böke, Jahrgangsleiterin des 5. Jahrgangs. Ein Höhepunkt für viele Schüler war die Möglichkeit, in die Dahlbuschbombe steigen zu dürfen. Hannes Eiling aus der 5d fragt sich daraufhin: „In der Dahlbuschbombe ist es so dunkel und eng - wie soll es dann erst im Alten Mann gewesen sein?“

Die Schüler der IGS Lengede vertieften im Verlauf des Thementages weitere Berichte über Zeitzeugen, Retter und Gerettete, so unter anderem über den damaligen Fördersteiger Paul Brinkhues, Onkel der Schülerin Inga Mundt aus der 5c. „Obwohl mein Onkel schon einige Jahre verstorben ist, kann ich mich noch gut an seine Geschichten erinnern“, berichtete Inga. „Wir bedanken uns herzlich bei Werner Cleve, Helmut Müller und Günter Helmedag von der Arbeitsgruppe Bergbau der Ortsheimatpflege Lengede für die interessanten Vorträge und Führungen“, sagte Dr. Jan-Peter Braun, Schulleiter der IGS Lengede.

rd

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