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Wohnungsdurchsuchung: Polizei mit Pfefferspray attackiert

Lengede Wohnungsdurchsuchung: Polizei mit Pfefferspray attackiert

Lengede. Er vermutete „die Konkurrenz“ vor der Tür – und attackierte Polizeibeamte mit Pfefferspray: Mit drastischen Mitteln widersetzte sich ein 26-jähriger Lengeder am Dienstag einer Hausdurchsuchung, wobei er drei Polizeibeamte und eine 17-jährige Zeugin der Lengeder Gemeinde verletzte.

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Nach Drogen – wie etwa Cannabis – suchte die Polizei in einer Lengeder Wohnung. Es kam daraufhin zur Festnahme.

Aufgrund eines gerichtlichen Beschlusses  wollte die Polizei die Wohnung des 26-jährigen Mannes in einem Mehrfamilienhaus durchsuchen – „um Beweismittel in einem gegen ihn laufenden Strafverfahrens wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz aufzufinden“, sagt Peines Polizeisprecher Peter Rathai.

Drei Polizeibeamte und eine Zeugin der Gemeinde Lengede waren zur Wohnung des Tatverdächtigen gefahren, um die Durchsuchung durchzuführen. „Nachdem der Mann der mehrfachen Aufforderung aufzumachen nicht nachkam, entschloss er sich dann doch die Tür zu öffnen, bevor die Beamten diese von sich aus öffneten“, so Rathai.

Dabei kam es zu der skurrilen Tat: „Noch während er die Tür öffnete, besprühte er die vor der Tür stehenden Beamten und die Mitarbeiterin der Gemeinde völlig überraschend mit Pfefferspray“, schildert der Polizeisprecher. Warum er so reagierte, ist noch nicht abschließend geklärt: „Der Verdacht liegt nahe, dass er die Konkurrenz an der Tür vermutete“, deutet Rathai an.

Die Beamten konnten den Mann jedoch trotzt dieses Handicaps überwältigen und vorläufig festnehmen. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie die Drogen, nach denen sie gesucht hatten.

Durch den Einsatz des Pfeffersprays wurden zwei 44 und 53 Jahre alte Polizeibeamte und die 17-jährige Zeugin der Gemeinde leicht verletzt. Der Mann wurde nach seiner Vernehmung wieder nach Hause entlassen. Ihn erwartet nun ein weiteres Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollzugsbeamte.

sip

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