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Wirtschaftsminister Olaf Lies beim HGV-Jubiläum

Lengede Wirtschaftsminister Olaf Lies beim HGV-Jubiläum

Lengede. Der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Lengede feierte am Samstagabend 25-jähriges Bestehen - rund 120 Gäste hatten sich deshalb im TSM Club am Grubenweg versammelt, um bis in die Abendstunden gemeinsam zu feiern. Unter den Gästen war auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD).

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Prominenter Besucher: Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD, 6. v.l.) kam zur Feier des 25-jährigen Bestehens des Handels- und Gewerbevereins nach Lengede.

Quelle: Anna Gröhl

1991 startete der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Lengede mit gerade mal 17 Mitgliedern - 25 Jahre später sieht das schon ganz anders aus, 118 sind es heute.

„Der Verein ist ein echter Pluspunkt für die Gemeinde“, betonte SPD-Landtagsabgeordneter Stefan Klein. „Das, was hier im Ehrenamt auf die Beine gestellt wird ist schon bemerkenswert.“

Unter den Gratulanten befand sich auch Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD). „Das wichtigste ist, dass Firmen Ansprechpartner in der Kommune haben, die möglichst schnell reagieren und Antworten geben. Und das ist uns in den letzten Jahren fast immer gelungen“, freute sich Baas. Die Verantwortung für ein erfolgreiches Unternehmen im Ort bleibe aber bei den Gewerbetreibenden, betonte der Bürgermeister. „Als Gemeinde können wir zwar unterstützen und helfen, aber auf einen veränderten Markt eingehen, dass muss ein selbstständiger Unternehmer von sich aus bewegen.“

Eine Marktveränderung sieht auch Wirtschaftsminister Lies. Das Thema Internet spiele zunehmend eine große Rolle. „Man kann Online nicht verfluchen, das wird nicht gelingen. Es muss gemeinsamen ein Weg gefunden werden, die Menschen parallel auch in die Innenstädte zu locken“, betonte Lies, der künftig im Lebensmittelbereich ebenfalls einen wachsenden Onlinemarkt sieht.

„Im ersten Schritt muss eine starke Breitbandversorgung in den Gemeinden stattfinden, damit sich die Betriebe auch hier auf den Onlinemarkt einlassen können“, erklärte Lies. Ferner müsse der ÖPNV verbessert werden. Überlegungen gebe es zu alternativen Transportmitteln. „In den Ferien fahren beispielsweise viele Linienbusse gar nicht. Denkbar wären dann Ruf-Taxis oder Ruf-Busse“, so Lies. Für solche neuen Bedienkonzepte stünden Niedersachen jährlich nun 20 Millionen Euro mehr zur Verfügung.

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