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"Wir wollen die Krippe nicht schließen"

Wendeburg "Wir wollen die Krippe nicht schließen"

Wendeburg. Steht die Meerdorfer Krippe vor dem Aus? Von Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) gab es darauf eine klare Antwort: „Nein, wir wollen die Einrichtung nicht schließen. Sie ist wichtig für den Ort.“ Doch nach wie vor gibt es Probleme mit der Auslastung der Krippe, das wurde gestern Abend auch im Jugend-, Kultur- und Sportausschuss deutlich.

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Krippenkinder: Probleme mit der Auslastung der Krippe gibt es in Meerdorf. Dort werden nur sechs statt 15 Kindern unter drei Jahren betreut.

Quelle: kristoffer finn

In der Meerdorfer Krippe können 15 Kinder von null bis drei Jahren betreut werden, angemeldet waren zunächst nur drei, nun sind es dank einer Werbeaktion des Meerdorfer Ortsrates sechs, berichtete Albrecht. Ursprünglich standen jedoch weit mehr, nämlich zehn Kinder auf der Warteliste für die Meerdorfer Krippe. „Aus welchen Gründen die Eltern ihre Anmeldung zurückgezogen haben, wissen wir nicht“, so der Verwaltungschef. Er vermutet dahinter Veränderungen in den jeweiligen persönlichen Lebensumständen. „Schlimm wäre es, wenn die Einführung des Betreuungsgeldes dazu führen würde, dass Eltern ihre Kinder nicht in die Krippen bringen“, so der Bürgermeister.

Um die Krippe noch attraktiver zu gestalten, soll dort nun ein Platz-Sharing (Teilen) angeboten werden. „Manche Eltern wollen die 5-Tage-Betreuung für die Kleinsten nicht“, erklärt Albrecht. Sie sollen nun die Möglichkeit erhalten, ihre Kinder beispielsweise an zwei Tagen in der Woche betreuen zu lassen.

Kinder etwa aus Wendeburg in die Meerdorfer Einrichtung zu bringen, sei für die Eltern laut Albrecht zumutbar, aber unattraktiv. Und wenn Kinder aus der Stadt Peine in Meerdorf betreut würden? „Wenn es die Freiräume für längere Zeit gibt, könnte man das machen“, sagte Albrecht. Dazu müsste die Gemeinde aber noch Kontakt zur Stadt Peine aufnehmen.

Außerdem gab er zu bedenken: „Wir müssen den Rechtsanspruch für unsere Kinder in der Gemeinde erfüllen, das heißt, bei eigenem Bedarf müsste man die Betreuung abbrechen.“ Nun soll die Entwicklung bis zum Jahresende beobachtet werden.

Den vom 1. August an gültigen bundesweiten Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz könne die Gemeinde erfüllen: So gibt es in Wendezelle 30 Plätze (Auslastung 30), in Zweidorf und Neubrück jeweils 15 (11 und 13) sowie jeweils in altersgemischten Gruppen 4 (0) in Sophiental und 5 (5) in Bortfeld.

web

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