Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Winterdienste weigern sich: Ärger um Baugebiet schwelt weiter

Vechelde Winterdienste weigern sich: Ärger um Baugebiet schwelt weiter

Vechelde. Der Ärger um das Vechelder Neubaugebiet Am Schützenplatz auf dem Gelände der ehemaligen Gärtnerei geht weiter: „Die Bauarbeiten verzögern sich immer mehr“, schildert Michael Brand, Verwalter der beiden Mehrfamilienhäuser mit 16 Wohnungen.

Voriger Artikel
Nikolausfest und Kinderkirche in Vechelde
Nächster Artikel
IGS Lengede: Elterninitiative fordert rasche Einrichtung von Oberstufe

Ärger um das Baugebiet Am Schützenplatz: Wegen der Rasengittersteine findet die werdende Eigentümergemeinschaft keinen Winterdienst.

Quelle: A/im

Nun stehe der Winter bevor - und „die Außenanlagen sind mehr als dürftig hergestellt. Der gesamte Parkplatz und die Fläche davor ist nicht vertragsgemäß ‚gepflastert‘ worden, sondern man hat mit völlig falschem Unterbau und falscher Verfüllung Rasengittersteine verlegt“, so Brand.

Zudem seien diese Steine so verlegt worden, dass jede im Umkreis von 20 Kilometern tätige Winterdienst-Firma eine Beauftragung durch die Hausverwaltung abgelehnt habe. Brand glaubt, dass die Rasengittersteine aus einem ganz bestimmten Grund verlegt wurden: „Ich vermute vielmehr, dass es sonst mit der Geschossflächen-Zahl und der Grundflächen-Zahl nicht mehr gepasst hätte und die Baugenehmigung dann in dieser Form hätte gar nicht erteilt werden dürfen.“ Zum Hintergrund: Die Grundflächen-Zahl gibt den Flächenanteil eines Baugrundstücks an, der überbaut werden darf. Die Geschossflächen-Anzahl beschreibt das Verhältnis der Geschossflächen zur Fläche des Baugrundstücks. „Die Fläche, die mit Rasengittersteinen verlegt wurde, gilt nicht als versiegelt“, so Brand.

Auch wenn dieser nur einer von vielen Mängeln sei, so handele es sich doch um ein großes Problem für Bewohner und Gäste der Anlage. „Allein aus Haftungsgründen ist ein regelmäßiger Winterdienst wichtig“, betont der Verwalter. Da aber noch keiner der Wohnungskäufer im Grundbuch eingetragen sei, bleibe in letzter Konsequenz der Bauunternehmer in der Haftung und müsse für die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherung sorgen.

Die Gemeinde Vechelde, die - nachdem eine künftige Wohnungseigentümerin in der Einwohnerfragestunde einer Ratssitzung von zahlreichen Baumängeln berichtete - zunächst Unterstützung bei der Erschließung des privaten Baugebiets signalisiert hatte, lehnt diese nun ab. Der Sachverhalt sei recherchiert worden, erklärt Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD). „Im Bebauungsplan ist ein Geh-, Fahr- und Leitungsrecht festgesetzt“, begründet er. Dies bedeute, dass der Bauunternehmer die Pflasterung herstellen müsse - die Qualität dieser Erschließung sei zwischen Unternehmer und Käufern zu klären. „Ich sehe daher keine Notwendigkeit, dass die Gemeinde einsteigt“, so der Verwaltungs-Chef.

web

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Lesen Sie alles rund um das traditionsreiche Peiner Fest. mehr

Rückbau auf dem Telgter Elmeg-Gelände
Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr

Sudoku

Das Zahlenrätsel Sudoku in verschiedenen Schwierigkeitsgraden

Kinoprogramm

Jeden Donnerstag neu: alle Filmstarts in Peine und Umgebung