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Wilhelm Tell zu Gast an der Integrierten Gesamtschule

Theorie und Theater Wilhelm Tell zu Gast an der Integrierten Gesamtschule

Friedrich Schillers „Wilhelm Tell“ ist in diesem Jahr Pflichtlektüre in allen zehnten Klassen niedersächsischer Gesamtschulen. An der Integrierten Gesamtschule Lengede beließ man es jedoch nicht bei der theoretischen Analyse des Stücks: Zur Festigung des Erlernten ließ man ein Theaterstück aufführen. 

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Die Schüler waren fasziniert davon, wie Ekkehard Voigt in die verschiedenen Rollen schlüpfte. Unter anderem bezog er als Vater Tell alle in den Rütli-Schwur mit ein (Foto oben).

Lengede. Das Besondere daran: „Wilhelm Tell“ sollte von nur einem Schauspieler gespielt werden. Schon Wochen vor der Aufführung stellten sich die Schüler immer wieder die Frage, wie das Stück von nur einer Person inszeniert werden könnte. Gleichwohl hofften sie, noch mehr Klarheit in das sprachlich herausfordernde Stück zu bekommen. Sie wurden nicht enttäuscht.

Der Schauspieler Ekkehard Voigt war ganz nah an den Schülern dran, bezog sie während des Stücks immer wieder mit ein. So riss der Aufmerksamkeitsfaden auch bei an klassischer Literatur weniger interessierten Schülern nie ab. Besonders fesselnd war die Szene mit dem berühmten Apfelschuss.

„Es war faszinierend, wie der Schauspieler in die vielen Rollen schlüpfen konnte“, so Mareike, Schülerin der 10d, und ergänzt: „Ich hatte anfangs meine Zweifel, ob das Stück dadurch verständlich bleiben könnte. Durch verschiedene Requisiten, wie beispielsweise andere Hüte und die Variabilität in seiner Stimme, ist es ihm immer wieder gelungen zu verdeutlichen, welche Rolle er gerade spielt.“

Das meldeten die Schüler Ekkehard Voigt nach dem Stück auch deutlich zurück, als noch die Möglichkeit bestand, Fragen zu stellen. Das Feedback war durchweg positiv.

Fachbereichsleiterin Anne Gehling fasst zusammen: „Das war eine tolle Inszenierung. Sie hat mehr Klarheit in Schillers ‚Wilhelm Tell‘ gebracht und vor allen Dingen die zentralen Stellen in dem Stück noch einmal verdeutlicht. Nicht nur für die Schüler war die Inszenierung mitreißend, sondern auch für uns Lehrkräfte“.

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