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Wie Madame Rouge die Seniorenresidenz aufmischt

Wierthe Wie Madame Rouge die Seniorenresidenz aufmischt

Wierthe. Am Wochenende gaben die „Kigamas“ im Dorfgemeinschaftshaus in Wierthe drei Vorstellungen. Ihr neues Theaterstück „Altweibersommer“ präsentierten sie vor rund 300 begeisterten Zuschauern.

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Eine Szene aus dem Stück „Altweibersommer“: Luise von Hengstenberg im Gespräch mit Madame Rouge (rechts).

Quelle: uh

Eigentlich wollten Wolfram (Christine Bolze) und seine Frau (Nayra Naue) die Mutter in eine Seniorenresidenz abschieben, um sich das Erbe unter „den Nagel zu reißen“. Aber Luise von Hengstenberg (Doris Schneider) lässt sich nur widerwillig abschieben. Gerlinde Rossbach (Antje Wilschnack) und Frederike von Flottmann (Marion Dittert) hingegen freuen sich riesig über den Neuzugang, denn sie langweilen sich zu Tode beim täglichen „Mensch ärgere Dich nicht“ zu zweit. Als Schwester Annabelle (Ulrike Giere), auf die Opa Schmidt (Silke Ranwig) ein Auge geworfen hat, den betuchten Frauen Madame Rouge (Gaby Naue) vorstellt, sind diese sichtlich verwirrt. Seltsamerweise sind dieser Dame, die in ihrem Alter noch rotgelocktes Haar trägt und ihren Rollator in Leggins und hohen Stiefeln über die Bühne schiebt, alle bereits verstorbenen Männer der Bewohnerinnen wohlbekannt. Angeblich aus „geschäftlichen Beziehungen“.

Neugierig begleiten die Seniorinnen und Opa Schmidt Madame Rouge in ihr ehemaliges Etablissement. In der Cocktailbar treffen sie Susi (Cordula Seifert) und Renata (Katrin Machner), die sich als Tänzerinnen ihr Geld verdienen. Sie beklagen sich über den neuen Besitzer, der sich als Sohn von Luise entpuppt. Im neuen Outfit und frisch gestylt legen die alten Damen mit Opa Schmidt noch mal eine flotte Sohle aufs Parkett und stellen fest, was das Leben auch im Alter noch zu bieten hat. Und so beschließen sie, alle zusammen auf eine Kreuzfahrt zu gehen, anstatt im Altenheim zu versauern. Zur Melodie des Traumschiffes und einer Torte mit Wunderkerzen findet die Geschichte ein großartiges Finale.

Kurz vor der Aufführung fiel Ute Klein als Darstellerin aus. Nayra Naue sprang ein und die Aufführung konnte stattfinden. Die Laienschauspieler hatten sichtlich Spaß in ihren Rollen, was sich auch in dem lang anhaltenden Applaus der Zuschauer widerspiegelte.

uh

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