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WhatsApp, Facebook & Co: Medienprävention an der IGS Lengede

Lengede WhatsApp, Facebook & Co: Medienprävention an der IGS Lengede

Lengede. Den eigenen Medienkonsum kritisch hinterfragen und mögliche Gefahren im Netz richtig einschätzen zu können - das waren Ziele der Medienwoche, die jüngst im sechsten Jahrgang der IGS Lengede stattfand. Außerdem sollten die Schüler gemeinsam mit außerschulischen Experten im Hinblick für Medienrecht und Cybermobbing sensibilisiert werden.

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Lengedes Gemeindejugendpfleger Michael Nagel im Gespräch mit den Schülern sowie eine weitere Schülergruppe.

„Viele Menschen nutzen täglich soziale Netzwerke wie Facebook oder WhatsApp, um miteinander zu kommunizieren und einander Videos und Bilder zu schicken. Leider gehen nicht alle Nutzer verantwortungsvoll mit den Medien um“, sagt Jahrgangsleitung Claudia Müter. So kann ein Foto oder Video schnell in falsche Hände geraten und gegen den Willen des Eigentümers verbreitet werden - der mögliche Beginn von Cybermobbing, also Hänselei im Internet und Co. Polizist Rainer Röcken klärte die Sechstklässler der IGS auf eindringliche Weise mit Fallbeispielen über die Gefahren im Netz auf: „Seelische Gewalt ist eine Straftat. Cybermobbing kann die Seele eines Menschen kaputt machen“, so Röcken.

Jugendpfleger Michael Nagel und Medientrainer Maik Rauschke unterstützten die Klassenlehrer und Eltern beim Elternabend und diskutierten über das Medienverhalten Jugendlicher. Auf die Frage, ob oder wie man Kindern Grenzen setzen müsste, gab Rauschke zu bedenken: „Kinder müssen auf ihre Zukunft und nicht auf unsere Vergangenheit vorbereitet werden. Wir sollten ihnen aber alternative Freizeitbeschäftigungen aufzeigen und das Selbstbewusstsein der Kinder stärken, damit sie einem Gruppenzwang standhalten können.“

Die Medienwoche endete mit der Aufführung des Theaterstücks „FAKE oder War doch nur Spaß“, gespielt vom Ensemble Radiks aus Berlin. Die jungen Schauspieler ernteten viel Beifall für ihr Stück über Cybermobbing und beantworteten den Schülern anschließend viele, teils auch persönliche Fragen. „Man muss aufpassen, was man im Netz verbreitet“, stellte Schüler Ben Winz fest.

Müter zeigte sich zufrieden: „Wir konnten unsere Ziele umsetzen und den Kindern mit Unterstützung der Experten eine interessante und lehrreiche Woche bereiten. Nun hoffen wir, dass die Medienprävention Früchte trägt und sich unsere Schüler als verantwortungsvolle Mediennutzer erweisen.“

rd

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