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Wenserin sucht Emu „Hulda“

Wense Wenserin sucht Emu „Hulda“

Eine kurze Unachtsamkeit ihrer Besitzerin Gudrun Uhde aus Wense nutzte Emu-Dame Hulda am Donnerstagabend für einen „Freigang“. Noch am selben Abend soll der große grau-braune Vogel zwischen Wense und Wipshausen gesichtet worden sein, doch seitdem fehlt jede Spur von dem Tier. Gudrun Uhde hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

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In Wense ist ein Emu entlaufen.

Quelle: A

Wense. Es passierte abends in der Dunkelheit: Gudrun Uhde hatte vergessen, das Tor zum Gehege des Emu-Pärchens Hulda und Kuno zu schließen. Eine Unachtsamkeit, die Emu-Dame Hulda sofort nutzte und ausbüxte. Uhdes Suche nach dem drei Jahre alten Tier verlief erfolglos: „Einen grau-braunen Emu in der Dunkelheit zu entdecken ist kaum möglich“, erklärt die Besitzerin, die die Polizei über das Verschwinden des Emus informierte.

Die 58-jährige Wenserin hat das Emu-Pärchen bereits als Küken aufgenommen, gerade haben die beiden sogar ein Gelege – das allerdings, wie bei Emus üblich, der Vater bebrütet, erzählt die gelernte Zootierpflegerin, die neben den Emus noch Pferde, eine Hundezucht und ein Hängebauchschwein hat.

Zahme Haustiere seien die Emus aber nicht: „Ich halte sie mir zum Verzehr“, erklärt Uhde. „Ich esse kein Fleisch aus Massentierhaltung.“ Um die Emus privat zu halten, seien Genehmigungen und ein genormtes Gehege nötig, schildert die Wenserin: „Das ist bei mir alles vorhanden.“

Auch wenn der Fall ungewöhnlich ist, „der Emu wird von uns nicht mit Hubschraubern und Hundertschaften gejagt“, sagt Polizeisprecher Stefan Rinke mit einem Schmunzeln. Das Tier wieder einzufangen, sei Sache der Besitzerin. „Sie hat uns versichert, dass es wieder zurück nach Hause kommt, wenn es hungrig ist.“

Eine Suchaktion sei auch deshalb zwecklos, weil es sich bei Emus um Fluchttiere handele, schildert die Besitzerin: „Einen Emu kann man nicht fangen.“ Gefährlich sei Hulda nicht, erklärt Uhde.

Trotzdem sollte man Emus nicht in die Enge treiben: „Wer Hulda sieht, soll mich einfach anrufen.“ Dann könnte das Tier mit einem Blasrohr von einem Jäger betäubt werden.

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Kontakt: Gudrun Uhde, Telefon 05303/2656.

Laufvogel: Der Emu

Der Emu ist in Australien beheimatet und nach dem Strauß der größte Vertreter der Laufvögel. Er kann nicht fliegen und ernährt sich von Pflanzen und Insekten. Während der achtwöchigen Brutzeit bewacht das Männchen die dunkelgrünen Eier und gilt dann als hochaggressiv. In vielen Ländern werden Emus wegen ihres Fleisches gezüchtet.

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