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Wendeburger trafen Lieblingsvolk Buddhas

Wendeburg Wendeburger trafen Lieblingsvolk Buddhas

Wendeburg. Von einer großen Reise kamen dieser Tage 30 Wendeburger zurück: Sie waren für rund drei Wochen in Myanmar, dem ehemaligen Burma, zu Gast. Vom winterkalten Deutschland ins 30 bis 40 Grad warme Myanmar - und zurück.

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Urlaub beim „Lieblingsvolk Buddhas“: 30 Wendeburger rund um den Pastor im Ruhestand Otto Pfingsten machten bis vor wenigen Tagen Urlaub in Myanmar, dem ehemaligen Burma.

Quelle: oh

„Dieses große Land zwischen Indien, China und Thailand ist geprägt von unzähligen goldenen Stupas und Pagoden, von Tempeln und Klöstern. Und vielen gelb gekleideten Mönchen“, schildert Otto Pfingsten, Pastor im Ruhestand und Reiseorganisator. „Vor allem aber werden uns die ausgesprochen freundlichen und friedlichen Menschen dieses Landes‚ das Lieblingsvolk Buddhas, in Erinnerung bleiben. Gauner, Schlitzohren, Taschendiebe oder gar Kriminelle scheint es dort nicht zu geben.“

Pfingsten ist begeistert: „Im Gegenteil. Obwohl das Land zu den ärmsten dieser Erde gehört, wurden wir auf den zahlreichen Märkten oft beschenkt, mit Apfelsinen, Bananen, Nüssen...“

Doch ganz ohne Vorfälle blieb die Reise der 30 Wendeburger nicht. Denn: „Aggressiver als die Menschen scheinen die Tiere des Landes zu sein. Eine von unseren Reiseteilnehmerinnen wurde von zwei Affen angegriffen.“ Zurück blieb eine tiefe Bisswunde. Nach Rücksprache mit der deutschen Botschaft sei sie in die Metropole Yangon geflogen und ließ sich im Krankenhaus gegen Tollwut behandeln. „Die Behandlung war zwar teuer - 1000 Dollar für die erste Spritze -, aber erfolgreich. Sie hat sich inzwischen gut von dem Biss und seinen Folgen erholt.“

Im Süden Myanmars stießen die Wendeburger dann auf ein Stück der dunkelsten Geschichte des südostasiatischen Landes: einen riesigen Soldatenfriedhof. Von 1942 bis 1945 war die Republik geprägt von schweren Kämpfen, schildert Pfingsten. „Die Japaner versuchten, von Burma aus in Indien einzumarschieren. Viele Tausende von Engländern, Indern, Burmesen und Japanern sind in jenen Jahren im Kampf oder in Gefangenschaft ums Leben gekommen. Nach dem Krieg, der Vertreibung der Japaner und dem Rückzug der Engländer wurde das Land von Generälen regiert.“ Erst seit ein paar Monaten wachse nun auch in Myanmar das „zarte Pflänzchen der Demokratie“.

Doch jede Reise muss einmal enden - leider, weiß Pfingsten: „Die Temperaturen lagen bei strahlend blauem Himmel beständig zwischen 30 bis 40 Grad. Um so härter traf uns das kalte Winterwetter. Die meisten von uns wären gerne noch ein paar Tage länger geblieben...“

js

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