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Wendeburger reisten in den Iran

Wendeburg Wendeburger reisten in den Iran

Wendeburg. Grüne Täler, gewaltige Gebirgsketten und endlose Wüsten: Mit 35 Wendeburgern hat Otto Pfingsten, Pastor im Ruhestand, den Iran (früher Persien) erkundet. In der PAZ berichtet er von seinen Eindrücken der Reise.

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Die Reisegruppe - wie im Iran üblich - nach Männern und Frauen getrennt vor dem Grab von König Kyros.

Quelle: oh

„Persien ist ein großes und landschaftlich wunderschönes Land. Was es aber seinen Gästen vor allem bieten kann, das sind die Spuren einer langen und faszinierenden Geschichte“, sagt Pfingsten.

Vor 2500 Jahren entstand dort unter dem Großkönig Kyros ein riesiges Reich, das sich über drei Kontinente erstreckte. „In Kultur und Wissenschaft waren die Perser damals und zumeist auch in den folgenden Jahrhunderten den Europäern weit überlegen“, schildert der Wendeburger, der mit seinen Mitreisenden viele Zeugnisse dieser Vergangenheit auf der Fahrt bestaunen konnte. „Zwar sind von Susa, dieser einst mächtigen Hauptstadt, die auch in der Bibel erstmals erwähnt wird, nur noch wenige Ruinen erhalten. Umso mehr lassen die Palastanlagen von Persepolis etwas erahnen von der Pracht und dem Reichtum der Großkönige Persiens“, berichtet Pfingsten.

Auch im Mittelalter seien die Perser - nachdem sie von den Arabern den Glauben Mohammeds übernommen hatten - führend auf vielen wissenschaftlichen Gebieten gewesen. „Dass sie auch in der Architektur und der Kunst damals Erstaunliches geleistet haben, konnten wir vor allem in Isfahan bewundern. In dieser Stadt finden sich bezaubernde Garten- und Parkanlagen, wundervolle Moscheen und mit dem zentral gelegenen ‚Meidane‘ einer der größten und schönsten Plätze der Welt.“

Doch im Iran gibt es auch Schattenseiten, berichtet Pfingsten von Repressalien gegenüber Christen und anderen Religionsgruppen. Im Iran lebten zurzeit - bedingt durch internationale Isolation und Embargo - nur noch relativ wenige Ausländer. „Vor 30 Jahren hatte man in der evangelischen Kirche von Teheran etwa 8000 Deutsche zu betreuen, heute nur noch etwa 200“, so Pfingsten. Auch die Zahl der Touristen sei überschaubar. Um so freundlicher - auch mit einer Portion Neugier - wurde die Reisegruppe von den Einheimischen empfangen. „Oft wurden wir fotografiert - im Familiengruppenfoto mit Oma, Opa und Kindern - häufig wurde uns Tee angeboten oder auch Obst und Gebäck.“

Unter den Teilnehmern der Gruppe war Parvin Hemmeke-Otte, die Leiterin der Braunschweiger Landfrauen. Da sie in Persien aufgewachsen war, war sie nicht nur als Dolmetscherin eine große Hilfe. Sie wird auch im kommenden Jahr wieder in den Iran fahren, um Deutschen ihre Heimat zu zeigen.

rd

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