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Wendeburg - mal aus ganz anderer Sicht

Wendeburg Wendeburg - mal aus ganz anderer Sicht

Wendeburg. Aus der Vogelperspektive sieht alles ganz anders aus - das wurde dem Wendeburger Gemeindeheimatpfleger Rolf Ahlers schnell klar, als er die 160 Luftbilder sichtete, die die Gemeinde Wendeburg einem pensionierten Luftbild-Fotografen aus Pattensen abgekauft hatte.

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Gut zu erkennen: Die Wendeburger Marienkirche in der Bildmitte an der Braunschweiger Straße, links im Bild ist ein Stück der Straße Hoher Hof zu sehen. Das Bild stammt aus dem Jahr 1979.

Quelle: oh

„Es sind Ortsaufnahmen und Bilder von einzelnen Gebäuden, die zwischen 1978 und 2000 entstanden sind“, berichtet der Wendezeller, der alle 160 Fotos eingescannt und anschließend die abgebildeten Orte und die jeweiligen Blickrichtungen bestimmt hat.

Dabei tauchten bei der Zuordnung der Fotografien einige Schwierigkeiten auf: „Von oben sieht der Ort völlig anders aus, als von unten“, beschreibt Ahlers. „Aber Gott sei dank kenne ich ja alles“, fügt er mit einem Lachen an. Orientierung bot etwa eine Kirchturmspitze und eine Schablone, die Ahlers anfertigte, um die Blickrichtung, aus der das Bild aufgenommen wurde, bestimmen zu können. Zusammen mit einer Landkarte ließ sich so die Himmelsrichtung ermitteln. „Ich habe mich dabei an der Uhr orientiert, das heißt „12 Uhr“ steht für Norden, „3 Uhr“ für Osten, „6 Uhr“ für Süden und „9 Uhr“ für Westen“, erklärt er.

All das wurde zusammen mit Anmerkungen und der jeweiligen Bildsignatur in einer Liste festgehalten, die Bilder auf einer CD gespeichert. Am häufigsten ist darauf Bortfeld mit 46 Bildern vertreten, gefolgt von Meerdorf mit 28 Fotografien, lediglich zwei Aufnahmen gibt es von Ersehof.

Auch zwei falsch einsortierte Bilder hatte der Gemeindeheimatpfleger in dem Ordner entdeckt. Eines konnte er gleich der Gemeinde Vechelde zuordnen. Bei dem anderen gestalte sich die Zuordnung schwieriger und Ahlers bat die PAZ-Leser um Mithilfe. Durch sie konnte das Rätsel schnell gelöst werden: Gleich mehrere Leser meldeten sich und erklärten einhellig, dass es sich um die Gegend rund um Oelheim handeln müsse (PAZ berichtete).

Im Winter vergangenen Jahres hat Ahlers mit der Arbeit an den Luftbildern begonnen und seitdem viel Zeit hineingesteckt. Nun sollen die Bilder für Chroniken und andere heimatpflegerische Zwecke genutzt werden - aus diesem Grund habe die Verwaltung laut Gemeindeheimatpfleger auch gleich die Rechte dazu erworben.

web

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