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Wahlsieger Klein: Karriere in Hannover?

Lengede Wahlsieger Klein: Karriere in Hannover?

Lengede. Mit 52,9 Prozent der Erststimmen hat Stefan Klein (SPD) im Wahlkreis 11 Salzgitter-Lengede eines der landesweit besten Ergebnisse aller Direktkandidaten geholt. Er zieht damit wieder in den niedersächsischen Landtag ein - höhere Weihen nicht ausgeschlossen.

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Wichtiges Projekt für Stefan Klein (l.) ist die Bahnunterführung in Broistedt. Das Foto links zeigt ihm beim Ortstermin in Lengede mit (von links): Michael Kramer (CDU), Lengedes Bürgermeister Hans Hermann Baas, Gerhard Horaiske (SPD), Enno Hagenah (Grüne

Quelle: Archiv

Die Freude über sein Ergebnis ist Stefan Klein auch einen Tag nach der Wahl noch deutlich anzumerken. Und im Gegensatz zum frühen Sonntagabend, als beim PAZ-Gespräch das Gesamtergebnis noch nicht feststand, hat der Sozialdemokrat nun sogar doppelten Grund zur Freude. „Es ist fantastisch, dass uns der Machtwechsel gelungen ist und Stephan Weil Ministerpräsident wird“, sagt Klein.

Er selbst kündigt an, auch künftig den Problemen und Sorgen der Lengeder in der Landeshauptstadt eine Stimme zu geben. Außerdem wolle er sich in Hannover „weiter etablieren“ - vielleicht sogar als Staatssekretär oder Fraktionssprecher?

Dazu wollte sich Klein nicht dezidiert äußern - mit seinem guten Wahlergebnis könne er jedoch „selbstbewusst auftreten“, wie er im PAZ-Gespräch erklärt. Der Besetzungsprozedur von Ausschüssen und der Fraktion wolle er jedoch nicht vorgreifen, in der vergangenen Wahlperiode war er Mitglied im Sozialausschuss und jugendpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Interessantes Detail: Künftiger Finanzminister in Niedersachsen könnte der derzeitige Arbeitsdirektor der Salzgitter AG, Peter-Jürgen Schneider, werden - und mit dem ist Klein „gut vernetzt“ wie er selbst sagt. Beide kommen zudem aus Salzgitter und haben gewerkschaftliche Wurzeln. „Ich habe einen engen Draht zu ihm“, lässt Klein noch wissen - alles andere seien Spekulationen, zu denen er sich nicht äußern möchte.

Viel lieber spricht der 42-Jährige über die Projekte, die er in Zukunft für Lengede verwirklichen will. An erster Stelle steht dabei die Bahnunterführung in Broistedt. Hier soll 2013 endlich das so genannte Planfeststellungverfahren eröffnet und das Projekt endgültig auf die Schienen gesetzt werden. Etwa 15 Millionen Euro soll die Unterführung kosten.

mu

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