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Wahle-Mecklar: Pläne für Stromtrasse bleiben

Vechelde Wahle-Mecklar: Pläne für Stromtrasse bleiben

Wahle. Für großen Wirbel hat die Bundesnetzagentur gesorgt, indem sie verkündet hat, dass der Ausbau der Starkstromtrassen kleiner ausfallen soll als geplant. Dagegen steht fest: Die 380-Kilovolt-Trasse Wahle-Mecklar wird gebaut.

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Trotz bundesweit weniger Stromtrassen-Ausbauten: Die Trasse von Wahle nach Mecklar kommt, sagt ein Tennet-Sprecher.

Quelle: Jens Büttner

Der Ausbau der Stromautobahnen in Deutschland im Zuge der Energiewende soll kleiner ausfallen als bislang erwartet. Die Bundesnetzagentur stellte den aktuellen Netz-Entwicklungsplan vor, in dem nur noch 51 von ursprünglich 74 Bauvorhaben als vordringlich eingestuft werden.

„Damit ist aber nicht der geplante Bau der 380-Kilovolt-Stromtrasse Wahle-Mecklar gemeint“, sagte gestern Markus Lieberknecht vom Netzbetreiber Tennet. Diese Verbindung zwischen dem Kreis Peine und Nordhessen werde auf jeden Fall umgesetzt - der Bau des ersten Abschnittes zwischen Wahle und Lamspringe (Hildesheim) soll 2014 starten.

Der Fahrplan sieht laut Lieberknecht so aus: Bis Ende März 2013 will Tennet die Unterlagen für das Planfeststellungs-Verfahren einreichen, „die dann von der niedersächsischen Straßenbaubehörde überprüft werden“.

Bei einem positiven Bescheid werden danach die Unterlagen einen Monat lang öffentlich in Vechelde ausliegen. Wenn alles problemlos laufe, werde der Bau der Trasse im Jahr 2014 starten und die Fertigstellung sei für 2016 geplant.

Daneben soll die Stromleitung zwischen Wahle und Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) über die Zwischenstation Helmstedt ausgebaut werden. Laut Planung ist eine Fertigstellung für die Jahre 2021/2022 angedacht.

Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) sieht derzeit wenig Möglichkeiten rechtliche Bedenken gegen die Stromtrasse von Wahle nach Mecklar geltend zu machen. „Wir sind in unserer Planungshoheit voraussichtlich nicht betroffen“, so Marotz. Dennoch bleibe die Planungsrechtfertigung zu hinterfragen: „Es können auch Windräder im Süden aufgestellt werden“, meint der Verwaltungschef.

Nur gering betroffen sieht Marotz Vechelde bei der Leitung von Wahle nach Wolmirstedt. Zwar beginne diese beim Wahler Umspannwerk, erreiche aber vermutlich schnell die Gemeindegrenze nach Wendeburg.

tk, web

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