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Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung

Lengede / Peine Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung

Peine . Ein 48-jähriger Lengeder stand jetzt wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung vor dem Amtsgericht in Peine.

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Am Amtsgericht Peine wurde der Fall eines 48-jährigen Lengeders verhandelt.

Quelle: mgb

Peine. Während eines Streits hatte ein 28-Jähriger die Ehefrau des Lkw-Fahrers beleidigt - der Lengeder soll daraufhin ausgerastet sein, den 28-Jährigen zu Boden gerissen und auf ihn eingetreten haben. Doch das Gericht war von der Schuld des Angeklagten nicht überzeugt.

Der Grund für den ersten Streit: nichtig. Ein Hund soll den Fußball des Stiefsohns des Angeklagten zerbissen haben. Das Tier wiederum gehörte der damaligen Freundin des vermeintlichen Opfers. „Sie hat mich angerufen und gesagt, es gäbe Streit und die Frau des Angeklagten habe sie belästigt. Also bin ich hingefahren“, berichtete der 28-Jährige, der mit einem Freund zur Wohnung des Angeklagten fuhr.

Nach einem kurzem Streit mit der Ehefrau des Angeklagten an der Haustür der Familie sei er weggegangen. „Es sollte ja nicht eskalieren. Dann hat mich die Ehefrau im Weggehen angespuckt. Da habe ich sie beleidigt.“ Als er und sein Bekannter bereits auf dem Weg zum Auto waren, sei der Angeklagte hinter ihnen herkommen - und auf die beiden losgegangen. „Er hat mich gepackt, auf den Boden geworfen und auf mich eingetreten. Er hatte Hauslatschen an. Getroffen hat er mich einmal am Brustkorb und mehrmals in der Bauchgegend. Er hat richtig das Bein angehoben und mir mehr als drei Tritte verpasst.“ Diese Version der Geschichte bestätigte auch der Begleiter des 28-Jährigen.

Anders schilderten das jedoch der Angeklagte und seine Frau sowie ein Nachbar, der den Streit vor der Tür zufällig mitbekommen hatte. Ja, es habe einen Streit gegeben. Ja, er habe die beiden Männer geschubst, sagte der Angeklagte. „Sie sind beide sehr aggressiv auf mich zugekommen, da habe ich sie weggestoßen. Die beiden sind auf den Hintern geplumpst. Das war es.“ Tritte habe es keine gegeben, bestätigte ein Nachbar.

Zwei völlig unterschiedliche Geschichten - wer die Wahrheit sagte, konnte das Gericht letztlich nicht genau entscheiden. Nach dem Rechtsgrundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ wurde der 48-jährige Lengeder freigesprochen. „Der Vorwurf konnte nicht zweifelsfrei geklärt werden“, sagte der Richter in seinem Urteilsspruch. „Was genau passiert ist, wird ein Rätsel bleiben.“

js

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