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Vorreiter: Orientierungskarten für Flüchtlinge

Lengede Vorreiter: Orientierungskarten für Flüchtlinge

Lengede. Aktuell leben in der Gemeinde Lengede 251 Flüchtlinge. Um den neuen Mitbürgern die Orientierung zu erleichtern, gibt die Gemeinde jetzt eine speziell gestaltete doppelseiteige Orientierungskarte heraus.

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In Zusammenarbeit mit Flüchtlingen entstand die Orientierungskarte für Lengede, die jetzt vorgestellt wurde.

Quelle: jak

Die doppelseitige Karte wurde gemeinsam mit dem Geodaten-Management der Regionaldirektion Braunschweig-Wolfsburg entwickelt und zeigt die wichtigsten Anlaufpunkte für das tägliche Leben in den Ortschaften der Gemeinde und dem Kernort Lengede. Rund 30 Piktogramme weisen unter anderem auf Handel, Ärzte, Freizeiteinrichtungen oder auch Behörden hin. Die Legende ist in deutscher, englischer, französischer, arabischer, russischer und albanischer Sprache erklärt.

„Die Karte wurde in Zusammenarbeit mit zahlreichen Ehrenamtlichen erarbeitet, die die Flüchtlinge bei alltäglichen Besorgungen und Behördengängen begleiten“, erklärt Gerlinde Eilbrecht, Fachbereichsleiterin Bildung, Ordnung und Soziales. „Durch die Erfahrung der Ehrenamtlichen konnte die Karte nah an den Bedürfnissen der Menschen gestaltet werden und enthält auch tatsächliche Anlaufstellen“, so Eilbrecht weiter.

Als eine besondere Herausforderung stellte sich die Übersetzung der Legende heraus. „Für einige Begriffe gibt es in den verschiedenen Sprachen keine direkte Übersetzung“, schildert Jörg Schlemmer, Leiter des Geodaten-Managements der Regionaldirektion Braunschweig-Wolfsburg. „Mithilfe von Muttersprachlern konnten allerdings entsprechende Beschreibungen und Vokabeln in Wort und Schrift gefunden werden.“

Mit dem Projekt „Orientierungskarten“ ist die Gemeinde Lengede laut Bürgermeister Hans-Hermann Baas Vorreiter im Peiner Land. „Durch die Herausgabe bieten wir nicht nur eine orts- und zeitnahe Betreuung an, sondern können auch unsere Mitarbeiter, die als erste Anlaufstellen bei Fragen rund um die Örtlichkeiten in der Gemeinde dienen, etwas entlasten“, erläutert Baas. „Weiterhin ist natürlich wichtig, dass die Karte den Flüchtlingen auch tatsächlich eine Hilfe ist und sie dabei unterstützt, sich in ihrer neuen Umgebung möglichst schnell einzufinden“, so Baas weiter.

Die Karten sollen künftig bei der Ankunft von neuen Familien und auch in den Sprachkursen ausgehändigt werden. Baas schlug ebenfalls das Anbringen von großformatigen Versionen an zentralen Anlaufstellen der Flüchtlinge vor. Weiterhin ist die Karte digital unter www.lengede.de abrufbar.

  • Für Fragen oder Ergänzungsvorschlage rund um die Orientierungskarte können sich Interessierte an Jennifer Stank, Flüchtlingssozialarbeiterin der Gemeinde Lengede, wenden (Telefon 05344/2620883).

jak

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