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Vom Flüchtling zur Sportassistentin

Wendeburg Vom Flüchtling zur Sportassistentin

Wendeburg. Marinela Bezhani ist gerade mal 15 Jahre alt, dient aber jetzt schon als vorbildliches Beispiel an ihrer Schule, wie Integration aussehen kann.

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Klassenlehrerin Karin Hahn ist sichtlich stolz auf die Leistungen ihrer Schülerin Marinela Bezhani.

Quelle: ag

Das 15-Jährige Mädchen aus Albanien absolvierte ein zweiwöchiges Praktikum beim Kreissportbund und bekam die Chance, bei einem einwöchigen Seminar zur Sportassistentin ausgebildet zu werden.

Marinela Bezhani wohnt erst seit sieben Monate mit ihren Eltern und ihren beiden Geschwistern in Deutschland. Zuletzt lebte die Familie in Albanien, Marinela selbst ist in Griechenland geboren. „Mein Vater hat dort ein paar Jahre gearbeitet. Nachdem ich geboren bin sind wir zur Familie nach Albanien zurückgezogen.“

Seit September besucht das Flüchtlingsmädchen die neunte Klasse der Aueschule in Wendeburg, wo nun ein zweiwöchiges Schülerpraktikum anstand. Marinela durfte ihres beim Kreissportbund antreten. „Das ist schon was Besonderes, denn nicht alle dürfen gleich ein Praktikum außerhalb der Schule machen. Da sie aber so gut deutsch spricht, trauten wir es ihr zu“, erzählt Klassenlehrerin Karin Hahn.

Und tatsächlich beherrscht Marinela erstaunlich gut die deutsche Sprache, die sie mithilfe von Sprachkursen, aber vor allem durch viel Fleiß und Ehrgeiz lernte. Für ihre Klassenlehrerin vorbildlich: „Sie ist ein sehr aufgeschlossenes und lernwilliges Mädchen. In der Klasse hat sie schnell Anschluss gefunden, sie wird schon überall mitgenommen. Es ist toll zu sehen, wie sie hier integriert ist.“

Im Kreissportbund half Marinela im Büro aus. „Ich habe bei der Planung geholfen, am Computer gearbeitet oder E-Mails beantwortet.“ Am Anschluss des Praktikums durfte die 15-Jährige noch an einem einwöchigen Seminar teilnehmen, in dem sie zur Sportassistentin ausgebildet wurde.

Damit kann Marinela, die selbst gerne Volleyball und Basketball spielt, zukünftig in Vereinen als Helferin agieren, um auch andere Flüchtlingskinder vom Sport zu begeistern. Als nächstes Ziel hat sich das albanische Mädchen aber erstmal das Abitur gesetzt, um ihren Traumberuf näher zu kommen: „Ich möchte Polizistin werden, weil ich es liebe, anderen Leuten zu helfen.“

ag

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