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Vogelgrippe: Toter Schwan mit aggressivem Virus

Tier am Handorfer Teich mit H5N8-Erreger infiziert Vogelgrippe: Toter Schwan mit aggressivem Virus

Erneut gibt es einen Fall von Vogelgrippe in Peine. Ein toter, infizierter Höckerschwan wurde am Handorfer Teich 1 gefunden. Jetzt steht fest, dass er auch den aggressiven H5N8-Virus in sich trug. Vergangene Woche war bereits eine tote Reiher-Ente mit dem gefährlichen Erreger am Eixer See entdeckt worden.

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Blick auf den Handorfer Teich: Hier wurde ein toter Höckerschwan mit dem Vogelgrippe-Virus entdeckt.

Quelle: Michaela Gebauer

Handorf. Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) schilderte am Mittwoch, dass sowohl die Ente als auch der Handorfer Höckerschwan positiv getestet worden seien .

Ebenfalls neu infiziert sei aktuell ein Mastputenbestand mit rund 16.000 Tieren im Landkreis Cloppenburg, so Meyer. Alle Tiere müssten getötet werden.

Was ist genau in Handorf passiert? Kreis-Sprecher Hanrik Kühn sagt: „Von einem Spaziergänger wurde am Wochenende ein toter Höckerschwan am Ufer des Kiesteichs Handorf I gemeldet. Umgehend hat eine unserer Mitarbeiterinnen den Vogel sichergestellt, sodass sofort eine so genannte Tupferprobe an das Veterinärinstitut in Oldenburg geschickt werden konnte.“

Derzeit erfolge eine abschließende Untersuchung im Nationalen Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auf der Ostsee-Insel Riems. „Erst wenn das Ergebnis der dortigen Tests einen bestimmten festgelegten Grad der krank machenden Eigenschaften überschreitet, können wir von Geflügelpest sprechen“, erklärt Kühn.

Beim FLI bekomme der Kreis allerdings vermutlich erst heute im Laufe des Tages die Bestätigung oder aber den Ausschluss des Verdachts beim Schwan aus Handorf. Der Sprecher weiter: „Unsere Vorbereitungen für den Fall, dass es sich ebenfalls um ein Geflügelpest-Geschehen handelt, sind angelaufen. Für den Bestätigungsfall würden die Restriktionszonen in südlicher Richtung erweitert werden.“

Es bestehe aber kein Grund zur Panik: Mittlerweile sei bekannt, dass das Virus fast bundesweit in der Wildvogelpopulation zirkuliere und auch in Zukunft positive Befunde bei Wildvögeln zu erwarten seien. Weil sich die Verbreitung beim Wildgeflügel letztlich aber weder kontrollieren noch verhindern lasse, sei für die Fachleute vom Kreis-Veterinär-Fachdienst die Verhütung des Übergangs in die Hausgeflügel-Bestände das Wichtigste in der momentanen Situation.

  • Für nähere Infos hat der Kreis ein Bürgertelefon eingerichtet, das von montags bis freitags, jeweils von 10 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 05171/4017777 erreichbar ist. Weiterere Infos gibt es unter www.landkreis-peine.de .

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Vogelgrippe
Blick auf den Handorfer Teich: Hier wurde ein toter Höckerschwan mit dem Vogelgrippe-Virus entdeckt.

Es gibt einen zweiten Fall der gefährlichen Vogelgrippe im Peiner Land. Der Höckerschwan, der vergangene Woche tot am Handorfer See gefunden wurde, trug auch das hochansteckende H5N8-Virus in sich. Das haben weitere Untersuchungen ergeben. Der Landkreis Peine hat deshalb ein weiteres Sperrgebiet eingerichtet.

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