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„Visuelle Poesie“ im Vechelder Rathaus

Vechelde „Visuelle Poesie“ im Vechelder Rathaus

Vechelde. Als „visuelle Poesie“ bezeichnet der Wahler Gerhard Scholz seine 70 neuesten Kunstwerke. Nun wurde die dritte Ausstellung des vielseitigen Künstlers im Vechelder Rathaus eröffnet. Die Kreativität scheint in der Familie zu liegen. Denn die Tochter des Künstlers, Gabriele Hirsch, stellte zeitgleich ihren Roman „Erde und Wasser“ vor, der in einer spannenden Geschichte die Gefahren der Gentechnik zeigt.

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Die Besucher schauten sich die zahlreichen Kunstwerke des 74-jährigen Wahlers interessiert an.

Quelle: lol

Die ausgestellten Werke von Gerhard Scholz aus den letzten Jahren zeigen, dass der Wahler sich auf keinen Stil festlegen lässt. Zu sehen sind unter anderem Landschaftsmalereien, Akt-Bilder, Porträts, Surrealismus, detailreiche Kunstwerke in leuchtenden Farben und schlichte Zeichnungen.

Die zweite große Leidenschaft des gebürtigen Schlesiers ist die Literatur. Wie der Titel der Ausstellung bereits andeutete, hat der 74-Jährige zu einigen Bildern auch passende Gedichte verfasst.

Auf reges Interesse bei den Besuchern stieß die Kunst von Scholz’ Tochter Gabriele Hirsch. Sie stellte ihren Debütroman „Erde und Wasser“ vor, aus dem Bürgermeister Hartmut Marotz einen Auszug vorlas. Der Inhalt: Runar Thorvaldsson, der sich wegen seiner Wasserphobie in Therapie begibt, wird Opfer bizarrer Gentechnik-Experimente: Ihm wird Haifisch-DNA eingepflanzt.

„Es ist eine Mischung aus Fantasy, Frankenstein und Liebesgeschichte“, schilderte Hirsch. Sie habe schon lange einen Fisch-Menschen mit Kiemen im Kopf gehabt und um diese Figur herum nach und nach die Geschichte aufgebaut.

Vernissage-Besucherin Ulrike Wedekind aus Hamburg möchte die über 800 Seiten starke Geschichte unbedingt lesen. „Ich finde das sehr beeindruckend, sowohl die Idee als auch das Durchhaltevermögen, das man braucht, um so ein Buch zu schreiben“, sagte die gebürtigeVechelderin, die die Romanautorin von früher kennt.

Die Kunstausstellung im Vechelder Rathaus habe Besucherin Wedekind ihr auch gefallen, besonders die düster gehaltenen Bilder wie „Der Windflüchter“ - ein Baum, der sich dem Sturm beugt.

lol

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