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Vier Löschbezirke für Vechelde

Vechelde Vier Löschbezirke für Vechelde

Vechelde. Schwierigkeiten bei der Tagesalarm-Sicherheit gibt es bei der Freiwilligen Feuerwehr Vechelde. Das geht aus einer Vorlage zum Feuerwehr-Ausschuss hervor, der heute ab 17 Uhr im Bürgerzentrum Vechelde tagt.

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Die Grafik zeigt die vier Löschbezirke Nord (Vechelde/Wahle, Vechelade), Süd (Vallstedt/Alvesse, Bodenstedt, Köchingen, Wierthe), West (Bettmar, Sierße/Fürstenau, Liedingen) und Ost (Denstorf/Klein Gleidingen, Wedtlenstedt, Sonnenberg, Groß Gleidingen). Der Buchstabe „F“ markiert die Standorte der Ortswehren.

Quelle: oh

Dabei geht es um das neue Feuerwehr-Konzept. Dieses wurde aufgestellt, um den veränderten Anforderungen der Feuerwehr gerecht zu werden. Doch es gab einige Probleme: So seien erste Überlegungen der Konzeptgruppe, das Ausrücken zumindest tagsüber zentraler zu organisieren, von den Ortswehren abgelehnt worden. Und den Versuch, einen grundlegenden Bedarfsplan aufzustellen, habe man daraufhin abgebrochen. „Unsere Bürger sind aber sicher“, betont Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD). Die Engpässe würden durch die Alarmierung mehrerer Wehren überbrückt.

Stattdessen wurde nun ein Konzept erarbeitet, das vorsieht, die Wehren in vier Löschbezirke aufzuteilen. Dabei sollen die Ortsfeuerwehren jeweils von ihrem Standort aus anrücken und am Einsatzort im „Rendezvous-System“ zusammengeführt werden. Doch dafür benötigt die Feuerwehr weitere Ausrüstung - genannt werden 17000 Euro für die Technische Hilfeleistung und ein Tanklöschfahrzeug (200000 Euro) als Ersatz für das in Bettmar stationierte Fahrzeug. „Das Konzept ist aber kein Gesetz“, sagt Marotz. „Die Entscheidung zur Beschaffung wird gesondert getroffen.“

Das Gemeindekommando hat das Konzept bereits mehrheitlich empfohlen (21 Ja-Stimmen, zwei Enthaltungen, drei Nein-Stimmen der Feuerwehr Vechelde/Wahle). Letztere hat außerdem massive Bedenken am Entwurf geäußert: Er sei rechtlich unzulässig, widersprüchlich und produziere unnötige Kosten.

Der Verwaltungschef teilt diese Bedenken nicht: „Das Konzept ist rechtlich zulässig, es wurde vom Innenministerium geprüft“, erklärt er. Zudem werde das Konzept von der Mehrheit der Wehren gutgeheißen.

Dennoch hat das Konzept für Wirbel gesorgt: Das Kommando Vechelde/Wahle spricht in seiner Stellungnahme von „Zerstrittenheit der Feuerwehrführungskräfte“. Auf PAZ-Nachfrage wollte sich Feuerwehr-Sprecher Daniel Goebel gestern dazu nicht äußern. Heute gibt der Ausschuss sein Votum zum Konzept ab, die Entscheidung fällt jedoch erst in der Ratssitzung am 24. Juni. Weiteres Thema des Ausschusses ist der Neubau des Feuerwehrhauses Denstorf/Klein Gleidingen.

web

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