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Viele Fragen zu Lärmschutz und Radweg

Wendeburg Viele Fragen zu Lärmschutz und Radweg

Harvesse . Lärmschutz und Radweg: Das waren die beiden Themen, die die knapp 50 Besucher gestern Abend im Harvesser Dorfgemeinschaftshaus bewegten. Dorthin hatte die Gemeinde Wendeburg zur vierten Informationsveranstaltung zum geplanten Logistik-Optimierungszentrum von Volkswagen in Harvesse eingeladen.

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Stellten Details zum geplanten VW-Logistik-Optimierungszentrum vor (v.l.): Bauamtsleiter Jürgen Wittig, Bürgermeister Gerd Albrecht und Helga Roschen vom Planungsbüro Dr. Schwerdt.

Quelle: rb

Helga Roschen vom Planungsbüro Dr. Schwerdt stellte zusammen mit Bürgermeister Gerd Albrecht und Bauamtsleiter Jürgen Wittig den Bebauungsplanentwurf für das Zentrum mit Bahnanschluss vor und beantwortete Fragen. Das Hauptaugenmerk galt dabei dem Thema Lärm: „Das Quietschen der Züge in den Kurven kriegen Sie durch eine Lärmschutzwand nicht in den Griff“, bemerkte ein Teilnehmer. Die Emissionswerte seien Bestandteil des Bebauungsplans, informierte Roschen. Demnach dürften Werte von 61 Dezibel nicht überschritten werden. Es werde aber noch an dem Schallgutachten gearbeitet, so die Planerin.

Befürchtungen, die Züge könnten dort auch nachts fahren, konnte Roschen ausräumen: „Zwischen 22 und 6 Uhr dürfen keine Züge fahren.“

Viele Fragen gab es auch zum Radweg an der L 321 (siehe Text unten). Dieser sei schwer zu realisieren, verwies Bürgermeister Gerd Albrecht auf die Spritzschutzhecken auf der Nordseite der Landesstraße, die für den Radweg verschmälert werden müssten. Ziel sei es, den Radweg bis zum Ortseingang weiterzuführen und ihn dort in einen kombinierten Geh- und Radweg münden zu lassen. Anlieger würden an den Kosten nicht beteiligt, versicherte Bauamtsleiter Jürgen Wittig auf Nachfrage.

Auch der Engpass an der Autohof-Kreuzung, der in den Hauptverkehrszeiten für Staus in Richtung Norden sorgt, wurde angesprochen. Eine Erweiterung wie an der Kreuzung der L 321/ B 214 sei dort nicht geplant, erläuterte Albrecht. Die Rückstaus hingen mit der Ampelschaltung zusammen, die bereits verbessert worden sei. „Es ist aber noch nicht optimal.“

Auch Anregungen wurden aufgenommen, wie etwa den Baumbestand auf den alten Gleisen soweit wie möglich zu erhalten und den Wildwechsel wenigstens an einer Stelle des Geländes zu ermöglichen.

Der Bebauungsplanentwurf liegt noch bis zum 16. Oktober im Rathaus Wendeburg aus. Bürger können Einwendungen abgeben. Auch nach dieser Frist gibt es im Lauf des Verfahrens nochmals die Möglichkeit Stellungnahmen vorzubringen.

web

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