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Verunsicherung nach Besuch von Gemäldeverkäuferin

Sonnenberg Verunsicherung nach Besuch von Gemäldeverkäuferin

Sonnenberg. Verunsichert hat Gülay Durgut aus Sonnenberg der abendliche Besuch einer jungen Frau, die sich als Kunststudentin ausgab und ihr ein Gemälde verkaufen wollte. Sie informierte die Polizei.

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Verkäufe an der Haustür: In Sonnenberg sorgte eine Gemäldeverkäuferin für Verunsicherung.

Quelle: A

Am Sonntagabend gegen 19 Uhr habe es an ihrer Haustür geklingelt, schildert die 29-jährige Mutter. „Eine junge Frau, die sich als Kunststudentin ausgab, wollte Gemälde verkaufen. Sie sprach nur Englisch und bot die Gemälde zwischen 100 und 150 Euro an, hierbei handele es sich ausschließlich um die Materialkosten.“

Die junge Frau sei sehr sympathisch gewesen und habe zwischendurch mit Durguts einjährigem Sohn gespielt, den diese auf dem Arm hielt. Auch die Bilder seien sehr schön gewesen. Dennoch ließ die Sonnenbergerin die junge Frau nicht ins Haus, lehnte einen Kauf ab. „Ich bat sie um eine Visitenkarte oder Telefonnummer, mit der Begründung, dass mein Mann gerade nicht zu Hause sei“, schildert Durgut. „Sie gab an, keine Visitenkarte zu besitzen und bot mir an, die Bilder drinnen schon mal an der Wand ‚wirken zu lassen‘ - sie könne bis 21 Uhr noch mal wieder kommen, so dass sie dann eine Zusage von mir erhält. Ein Besuch am nächsten Tag oder zu einem späteren Zeitpunkt sei nicht möglich.“ Skeptisch gemacht habe sie vor allem eines: „Wenn man Gemälde verkaufen will, geht man doch eigentlich in eine Großstadt und nicht nach Sonnenberg“, meint die 29-Jährige, die anschließend die Peiner Polizei informierte.

Michael Sock von der Peiner Polizei konnte zu diesem Fall nichts sagen, zumal nicht jeder Anruf erfasst werde, wenn es sich dabei - wie in diesem Fall - um keine Straftat handele. Generell rät er: „Ungebetenen Besuch auf keinen Fall reinlassen. Auch wenn jemand um ein Glas Wasser zur Medikamenteneinnahme bittet, oder um einen Zettel für eine Nachricht an die Nachbarin“, so Sock. „Man muss die Leute nicht schroff abweisen, aber man braucht sie auch nicht ins Haus zu lassen.“

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